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Bekanntmachung: Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB); Aufstellung eines Bebauungsplanes Nr. 15/1 „Werner-Gelände“

hier: Erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4 a Absatz 3 BauGB

Der Stadtrat Oberasbach hat am 18.09.2017 den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 15/1 „Werner-Gelände“ (Stand: 01.09.2017) gebilligt und die erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB beschlossen. Diese wird angemessen auf drei Wochen Dauer verkürzt.
Der Geltungsbereich umfasst die Grundstücke Fl.Nrn. 286, 286/1, 286/2, 286/3, 286/5, 286/6, 286/7, 287/2, 287/3, 287/5 sowie 287/8, alle Gemarkung Oberasbach, im Bereich des ehemaligen Betriebsareals der früheren Schreinerei Werner, Albrecht-Dürer-Straße 63 und die angrenzenden Grundstücke nördlich der Stichstraße zur Albrecht-Dürer-Straße. Der genaue Geltungsbereich ergibt sich aus dem Planblatt.

Ziel der Bauleitplanung ist die Umplanung von Teilen des Schreinerei-Geländes in ein Baugebiet in dem eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten zulässig sein soll. Im Kern befindet sich noch eine Schreinerei, die nur noch reduziert betrieben wird. Die Ziele des Rahmenplans für den Altort Oberasbach werden standortgerecht umgesetzt.
Es handelt sich um eine Bauleitplanung der Innenentwicklung, so dass das beschleunigte Verfahren nach § 13 a BauGB zur Anwendung kommt. Dieses Verfahren findet ohne Umweltprüfung statt.

Der überarbeitete Bebauungsplanentwurf umfasst im Wesentlichen folgende Änderungen:

Im Bereich des besonderen Wohngebiets „WB 1“ wurden die Grundflächenzahl (GRZ) von 0,6 auf 0,4 und die Geschossflächenzahl (GFZ) von 1,2 auf 1,0 reduziert.
Die Tiefgarage darf die GRZ bis maximal 0,8 überschreiten. Auch die Fläche für die Tiefgarage wurde erneut angepasst.
Die Mehrfamilienhäuser müssen mindestens mit II Vollgeschossen und dürfen maximal mit III Vollgeschossen errichtet werden.
Entlang der Albrecht-Dürer-Straße wurde die Baugrenze durch eine Baulinie ersetzt und die Baugrenze so angepasst, dass diese gleichzeitig die Abstandsflächen regelt.
Das Verbot von Kniestöcken entfällt.
Die Höhe der Fußbodenoberkante (OKF) wurde im „WA“, „WB 1“ und „WB 2“ von +/- 0,5 auf +/- 0,25 über bzw. unter der angegebenen Bezugshöhe über Normal Null (NN) verringert.
Neben den Schleppdachgauben wurden auch Flachdachgauben zugelassen. Der Abstand zwischen zwei Gauben muss mindestens 1 Meter betragen.
Dacheinschnitte sind im „WB 1“ nur nach Süden und Osten zulässig und müssen einen Abstand von 1 Meter zum Ortgang aufweisen.
Die Festsetzungen zu den Altlastenverdachtsflächen wurden ergänzt.

Das bisherige städtebauliche Konzept ist durch die Änderungen in den Grundzügen nicht berührt.

Der geänderte Entwurf der Planunterlagen, bestehend aus dem Planblatt mit Planzeichenerklärung und Grünordnungsplan, den textlichen Festsetzungen und Hinweisen sowie der Begründung mit Anlagen (Stand: 01.09.2017) wird hiermit öffentlich ausgelegt.

Der Öffentlichkeit wird Gelegenheit gegeben, sich zur Planung zu äußern. Zu diesem Zweck liegen die Planunterlagen in der Zeit vom

06.10.2017 bis einschließlich 27.10.2017

im Rathaus Oberasbach, Rathausplatz 1, Zimmer 207 (2. Stock), jeweils montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs zusätzlich von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu jedermanns Einsicht öffentlich aus. Auf Verlangen wird über den Inhalt der Bauleitplanung Auskunft erteilt.

Die Bauleitplanungsunterlagen können auch >>> hier <<< auf der Internetseite der Stadt Oberasbach eingesehen werden, auf der Unterseite www.oberasbach.de/leben/projekte/stadtentwicklung/altort-oberasbach.html.

Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet abgegebene Stellungnahmen gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden. Ein Antrag nach § 47 Verwaltungsgerichtsordnung (Normenkontrollklage) ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Oberasbach, den 19.09.2017
Stadt Oberasbach

Birgit Huber
Erste Bürgermeisterin

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