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„Dienstmama“ Sigrid Legler: Oberasbacher Stadtverwaltung hat nun eine Ausbildungsleiterin

Geschäftsleitender Beamter Markus Träger und Erste Bürgermeisterin Birgit Huber (rechts) gratulieren Sigrid Legler zur Ernennung als Ausbildungsleiterin.

Sie ist künftig die „Dienstmama“ für Azubis der Stadtverwaltung: Sigrid Legler vom Personalamt der Stadt Oberasbach wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2018 von der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber offiziell zur Ausbildungsleiterin für Verwaltungsberufe und die mittlere Beamtenlaufbahn ernannt.

Die Verwaltungsfachwirtin hatte hierfür eine mehrwöchige Fortbildung mit umfangreichem Stoffpensum absolviert und die anspruchsvolle Abschlussprüfung mit Bravour bestanden. Dies war nötig geworden, da es nach der Pensionierung des Geschäftsleitenden Beamten Wilfried Stünzendörfer im Juli 2016 in der Stadtverwaltung niemanden mehr gab, der nach altem Recht ohne eine spezielle Zusatzqualifizierung die Ausbildungsleitung hätte übernehmen können. Denn seit Inkrafttreten der neuen Ausbilder-Eignungsverordnung im August 2009 ist der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung für die Anleitung von Auszubildenden vorgeschrieben.

Sigrid Legler arbeitet seit August 1986 bei der Stadt Oberasbach. Nach Stationen in der Kämmerei und im Sozialamt wechselte die Mutter einer Tochter nach ihrer Elternzeit in das Personalamt, in dem sie mit einer Teilzeitkollegin als einzige Vollzeitkraft tätig ist.

„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und ich hoffe, dass ich den Auszubildenden in den drei Jahren bis zum Abschluss eine gute Dienstmama sein werde – im September fängt mein erster Schützling an“, so Sigrid Legler. „In gewisser Weise schließt sich jetzt der Kreis: Ich wurde 1983 von der Gemeinde Oberasbach als Auszubildende für das Landratsamt Fürth ausgesucht, da wir damals noch nicht selbst ausgebildet haben – und jetzt kann ich mich hier in Oberasbach um den Verwaltungsnachwuchs kümmern.“ Davon wird in Zukunft noch viel mehr benötigt, denn zum 1. Januar 2017 hat sich die Ausbildungs- und Prüfungspflicht verändert: Ab Entgeltgruppe 6 TVöD ist seither eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten oder AL I bzw. 20jährige Berufserfahrung im öffentlichen Dienst nötig. Falls der politische Wille gegeben ist, möchte die Oberasbacher Stadtverwaltung ab 2019 jedes Jahr einen neuen Azubi einstellen, also über den eigenen Bedarf hinaus ausbilden. Seit September 1997 bildet die Stadt Oberasbach selbst aus – zuvor wurde im Verbund über das Landratsamt Fürth ausgebildet.

„Mit der neuen Zusatzqualifikation von Frau Legler können wir sicher sein, dass unser künftiger Verwaltungsnachwuchs in den allerbesten Händen sein wird – schließlich hat Frau Legler mit viel Sachverstand, Herz und Engagement auch unsere Azubis der letzten Jahre schon hervorragend betreut“, freut sich die Erste Bürgermeisterin Birgit Huber.

Auch „Dienstpapas“ gibt es übrigens bei der Stadt Oberasbach: Denn für Auszubildende in handwerklichen Berufen sind im städtischen Bauhof Leiter Hans-Jürgen Haumer und Technischer Leiter Herbert Daum zuständig.

Herzlichen Glückwunsch zu der bestandenen Prüfung, Frau Legler, und viel Spaß und immer ein gutes Händchen bei der neuen Zusatzaufgabe!

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