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Edith Garreis erhält Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

Gertraud Fleischer, Margit Göpfert und Edith Garreis (3. von links) erhielten von Landrat Matthias Dießl das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Seit fast 30 Jahren engagiert sie sich für die Flüchtlingshilfe: Die Oberasbacherin Edith Garreis erhielt am 1. Februar 2016 für ihre verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit von Landrat Matthias Dießl das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Edith Garreis gründete 1988, zusammen mit anderen Ehrenamtlichen, in der katholischen St. Johannes-Kirchengemeinde die Teestube für Flüchtlinge. In diesem wöchentlichen Treffpunkt für Asylbewerber und Einheimische knüpfte sie viele erste Kontakte zu den Flüchtlingen und begleitete sie. Im Jahr 1992 kam Edith Garreis zur ökumenischen Asylgruppe St. Rochus in Zirndorf. Dort führte sie die begonnene Arbeit aus Oberasbach im wöchentlich stattfindenden „Café International“ fort, wo auch ihr bisheriger Schwerpunkt liegt. Beim wöchentlichen Kontakt- und Begegnungsangebot für Asylbewerber geht es vor allem um eine erste Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen sowie um eine Erstorientierung und Hilfestellung in der Anfangssituation für die Neuankommenden.

Durch ihre frühere Tätigkeit als Pfarramtssekretärin in der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Oberasbach verfügt sie über viele Kontakte, die sie bei ihrer jetzigen ehrenamtlichen Tätigkeit gut einsetzen kann. Sie organisiert z.B. Spendensammelaktionen und unterstützt intensiv Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der Flüchtlingsarbeit. Bei wöchentlichen Spielnachmittagen für Flüchtlingskinder in der Erstaufnahmeeinrichtung ist sie immer mit dabei und organisiert auch im Vorfeld das dazu notwendige Material. Edith Garreis ist im Redaktionsteam der Kirchengemeinde für den Pfarrbrief und auch für dessen Verteilung an die einzelnen Haushalte zuständig. Sie übernimmt in Absprache mit dem Pfarrer auch die Besuchsdienste für Geburtstage und verschiedene Jubiläen.

“Ehrenamtliche machen kein Aufhebens von ihrem Tun, sie tun einfach etwas. Ihre Sache ist oftmals das Wirken im Stillen. Sie alle engagieren sich in Ihrer Freizeit. Sie steuern ihre Erfahrungen, ihre Ideen bei und sie arbeiten umsonst. Das, was sie tun, zeigt große Wirkung”, betonte Dießl bei der Verleihung.

Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und in der Regel mindestens 15 Jahre umfassen.

Weitere Informationen, zum Beispiel zu den fünf weiteren am 1. Februar geehrten Ehrenamtlichen, lesen Sie hier.

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