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Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Gertrud Hutter

Karl Werner Klösel, Gertrud Hutter und Landrat Matthias Dießl

Landrat Matthias Dießl hat vor Beginn der jüngsten Kreistagssitzung an Albert Trommer aus Puschendorf den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie an Gertrud Hutter aus Oberasbach und Karl Werner Klösel aus Ammerndorf das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. Alle drei haben gemeinsam, dass sie sich über viele Jahre in verschiedenen Kirchengemeinden des Landkreises engagiert haben und noch immer engagieren – aber auch in vielen anderen Bereichen.

Matthias Dießl sagte: „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, werden zu Vorbildern.” Er zitierte in diesem Zusammenhang Erich Kästner, der einmal sagte: „Bei Vorbildern ist es unwichtig, ob es sich um einen großen toten Dichter oder um Onkel Fritz aus Braunschweig handelt, wenn es nur ein Mensch ist, der im gegebenen Augenblick ohne Wimpernzucken gesagt oder getan hat, wovor wir zögern.“
In diesem Sinne seien alle, die sich ehrenamtlich engagierten, großartige Vorbilder. Denn sie zögerten keinen Moment, zu tun, was getan werden müsse. „Sie haben keine Ausreden, sondern Sie sind einfach da, wenn Sie gebraucht werden. Großartig!”

Weitere Informationen zu Gertrud Hutter, 68 Jahre, aus Oberasbach:

Die gelernte Steuerfachangestellte engagiert sich seit 1980 in vielfältiger Weise in der Kirchengemeinde St. Markus Oberasbach. Seit dieser Zeit kennt man sie als Austrägerin des Gemeindebriefs. Von 1983 bis 1995 war sie für St. Markus im Beirat des Diakonievereins Oberasbach tätig. Während dieser Zeit übernahm sie für drei Jahre den regelmäßigen Besuch bei älteren alleinstehenden Seniorinnen. Von 1988 bis 2000 war sie Mitglied im Kirchenvorstand St. Markus und war hier mit besonderen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Neubau von Kindergarten und Gemeindehaus betraut. Seit 1989 hat sie zudem die Leitung des Besucherdienstkreises. Sie macht zahllose eigene Besuche bei älteren Gemeindemitgliedern. Andere Teilnehmer des Besucherdienstkreises teilt sie zu verschiedenen Besuchen ein. Seit 1989 ist sie zudem bei der Mitarbeit von Sondergottesdiensten aktiv dabei, dazu zählt etwa der monatliche Gottesdienst „Atem holen“ sowie die mitverantwortliche Durchführung des ökumenischen Weltgebetstags. Seit 1994 ist Gertrud Hutter ehrenamtliche Mitarbeiterin und organisatorische Leiterin im Team Kirchenkaffee. Hier engagieren sich die Mitglieder bei Gottesdiensten oder auch bei einem gemeinsamen Austausch im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen, das selbstverständlich auch von der Geehrten geplant wird. Von 1994 bis 2010 war sie Kirchenpflegerin sowie Mitglied im Finanzausschuss und war hier mit der verantwortungsvollen Tätigkeit der Finanzen der Kirchengemeinde betraut. Ihr kam dabei zugute, dass sie vor ihrer Rente beim Finanzamt arbeitete.

Herzlichen Dank für dieses große ehrenamtliche Engagement!

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