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Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten für Oberasbacher

Rosemarie Wanko

Peter Kultschyzkyi

Willibald Frauenknecht

Landrat Matthias Dießl hat Rosemarie Wanko, Willibald Frauenknecht und Peter Kultschyzkyi aus Oberasbach mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt geehrt. “Das Ehrenamt ist das Fundament unserer Gesellschaft”, sagte er bei dem Empfang im Foyer des Landratsamtes in Zirndorf. Matthias Dießl dankte allen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen in den 14 Gemeinden. Weiter sagte der Landrat: “Besonders herausragende Vorbilder würdigt der Ministerpräsident mit seinem Ehrenzeichen. Es ist mir eine große Freude, heute zehn vorbildlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern dieses Ehrenzeichen zu überreichen.”

Rosemarie Wanko gründete 1988, zusammen mit anderen Ehrenamtlichen, in der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes die Teestube für Flüchtlinge. In diesem wöchentlichen Treffpunkt für Asylbewerber und Einheimische knüpfte sie viele erste Kontakte zu den Flüchtlingen und begleitete sie. Mitte der 1990er-Jahre schloss sie sich der Ökumenischen Asylgruppe St. Rochus in Zirndorf an. Hier führte sie die begonnene Arbeit aus Oberasbach bei wöchentlich stattfindenden Treffen im „Café International“ fort.

Ihr Hauptaugenmerk lag dabei auf den Kontakt, die Begleitung und Betreuung von Flüchtlingsfamilien und deren Kindern. Dies hing mit ihrem damaligen beruflichen Einsatz zusammen: Bis zu ihrer Altersteilzeit vor zwei Jahren war sie als Erzieherin die Leiterin der Caritas-Kinderbetreuung in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Zirndorf.  Dadurch bekam sie über die Kinder einen guten Kontakt zu den Eltern, die sich dann vertrauensvoll mit allen Fragen und Problemen an sie wendeten.  
 
Vor allem kranke und behinderte Kinder lagen ihr am Herzen. Diese forderten ein hohes ehrenamtliches Engagement bei der Suche nach geeigneten Diagnose-, Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten. Zusammen mit anderen Ehrenamtlichen initiierten sie einen monatlichen Frauenkaffeenachmittag, der zum Treffpunkt für Flüchtlingsfrauen und interessierte Frauen aus der Umgebung wurde. Des weiteren unterstützt sie sehr engagiert Flüchtlingsfamilien bei Arztbesuchen, Arbeits- und Wohnungssuche, Behördengängen und in anderen wichtigen Lebensbereichen, was sehr zeitintensiv ist.  

Neben ihrem über 25-jährigen ehrenamtlichen Engagement in der Asyl- und Flüchtlingsarbeit ist sie auch noch in der katholischen Kirchengemeinde in Oberasbach tätig. Sie übernimmt Lektoren-Dienste, ist als Kommunionhelferin im Einsatz, sowie die Mitarbeit bei Festen und Veranstaltungen gehören selbstverständlich mit dazu.

Willibald Frauenknecht ist Metzgermeister im Ruhestand – früherer Inhaber der bekannten Oberasbacher Metzgerei - und heute noch in einer Vielzahl von Organisationen tätig. Er ist ehrenamtlich in der Fleischerinnung Fürth Stadt und Land tätig. Von 1978 bis 1996 war er in der Vorstandschaft aktiv. 20 Jahre lang war er im Prüfungsausschuss der Fleischerinnung, sein Fachgebiet war der Verkauf. Mitte der 50er Jahre ist er dem Fleischergesangverein Fürth beigetreten. Im Jahr 1984/1985 wurde er zum ersten Schatzmeister gewählt. Dieses Amt hält er bis heute inne. 1989 kam seine Tätigkeit im Vorstand hinzu.  

In seinen verschiedenen Funktionen, die er bis heute ausübt, setzt sich Willibald Frauenknecht bereits seit über 30 Jahren für den Erhalt des deutschen Liedgutes und den Zusammenhalt der Fürther Fleischer ein. Dieser Einsatz führte dazu, dass er 1996 Ehrenmitglied der Deutschen Fleischerinnung Fürth sowie Ehrenmitglied des Deutschen Fleischersängerbundes wurde. 2003 organisierte er ein Sängerfest mit elf Chören aus Franken und Hessen. Drei Jahre später folgte ein Bundeschorfest. Hier kamen insgesamt 17 Metzgerchöre aus Süddeutschland zusammen und sangen gemeinsam. Willibald Frauenknecht ist nicht nur im Gesangverein der Fleischerinnung aktiv sondern auch in der Karnevalsgesellschaft BLAU-ROT Unterasbach engagiert. Seit 1974 ist er dort Mitglied und seit November 1979 Ehrensenator.  

Peter Kultschyzkyi ist seit 1956 Mitglied des TSV 1946 Altenberg und inzwischen schlechthin das Gesicht der Fußballabteilung. Seitdem ist er ein aktives Mitglied im Verein. Seit 28 Jahren ist er Abteilungsleiter der Fußballer. In der Fußballabteilung hat er daher schon viele Stationen durchlaufen und ist als graue Eminenz bei allen bekannt. Seine einzelnen Stationen führten vom Bezirksauswahlspieler in der Jugendzeit über den Posten als Jugendtrainer der A-Jugend und der D-Jugend, bis hin zum langjährigen Spielführer der 1. Mannschaft mit über 500 Spielen.  

Peter Kultschyzkyi war in den 1970er-Jahren lange Jahre Trainer der 1. Mannschaft. Auch später ist er aber immer wieder als Trainer eingesprungen als kein „Übungsleiter“ zur Verfügung stand. Obwohl er heute nicht mehr Betreuer im Spielbetrieb der Ersten Mannschaft ist, fühlt er sich noch immer mit ihr verbunden: Egal, ob es um die Trikots geht, um die Sorgen und Nöte der Spieler oder um den Zustand der Sportplätze, Peter Kultschyzkyi ist immer für die Mannschaft und den Verein da.
 

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