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Firmenbesuch beim international erfolgreichen Familienunternehmen Doctor Eckstein BioKosmetik®

Landrat Matthias Dießl, Iris Eckstein, Michael Eckstein, Bürgermeisterin Birgit Huber (von links)

Eine Unternehmerfamilie aus Oberasbach: die Firmengründer Linde und Dr. Richard A. Eckstein, ihr Sohn Dr. Gerd Eckstein mit seiner Frau Iris, die Kinder Michael & Verena Eckstein (von links)

Heute führt Iris Eckstein (Mitte) mit ihren Kindern Verena und Michael das Unternehmen.

Seit fast 70 Jahren gibt es bei uns ein Unternehmen, das wie kaum ein anderes in Deutschland für Pioniergeist und Innovationskraft in Sachen Biokosmetik steht, und das längst internationales Renommee hat: Doctor Eckstein BioKosmetik® setzt seit der Gründung 1949 durch den Apotheker Dr. Richard A. Eckstein und seine Frau Linde auf Premium-Kosmetik auf pharmazeutisch-wissenschaftlicher und biologischer Basis. Jedes einzelne Produkt wird nach wie vor in eigener Regie am Gründungsort Oberasbach entwickelt und produziert. Am 7. April 2017 hatten Bürgermeisterin Birgit Huber, mehrere Mitglieder des Stadtrats, Landrat Matthias Dießl und Landkreis-Wirtschaftsförderer Walter Gieler Gelegenheit, diese echte Erfolgsgeschichte made in Germany näher kennenzulernen: Bei einem gemeinsamen Besuch im Firmensitz gaben Iris Eckstein und ihr Sohn Michael spannende Einblicke in das in dritter Generation familiengeführte mittelständische Unternehmen.

Mitten in einem Wohngebiet in Unterasbach hat ein Biokosmetik-Unternehmen von Weltgeltung seinen Stammsitz. Für Uneingeweihte kaum erkennbar, werden in einem unterirdisch verbundenen Komplex von Gebäuden mit Einfamilienhaus-Charakter hochwertige und ganzheitlich inspirierte Cremes, Pasten, Seifen, Make-ups und mehr auf pharmazeutisch-wissenschaftlicher und biologischer Basis entwickelt, produziert und auch international vertrieben. Und das seit 1949 am Gründungsort in Mittelfranken. Die 70 Mitarbeiter am Hauptsitz kommen zu einem Großteil aus der Metropolregion Nürnberg oder dem Landkreis Fürth, wenn nicht sogar direkt aus Oberasbach. „Man fährt so oft hier vorbei und weiß dabei meist gar nicht, was für ein Schatz sich hier verbirgt. Besonders fasziniert haben mich bei der Führung durch Labor und Lager die hohen Qualitätsstandards und die strengen Qualitätskontrollen. Und dass Sie von jeder Charge eines Produktes eine Probe aufheben!“, zeigte sich Oberasbachs Bürgermeisterin Birgit Huber bei ihrem Besuch beeindruckt.

Drei Generationen von Hautpflege-Experten

Gründer Dr. Richard A. Eckstein wusste an Oberasbach von Beginn an die gute Verkehrsanbindung und als begeisterter Wanderer die Nähe zu schöner Natur zu schätzen, etwa zum Hainberg. Seine Firma nannte er seiner Frau zu Ehren Linde Eckstein GmbH & Co. KG. Schon 1957 wurde der promovierte Pharmazeut als erster deutscher Wissenschaftler mit dem internationalen Kosmetikbranchenpreis Prix de Cidesco ausgezeichnet. Während seiner ganzen Laufbahn dozierte er an Universitäten, Kosmetikschulen und Akademien rund um den Globus. 1971 veröffentlichte Dr. Richard A. Eckstein das Buch „BioKosmetik: Aus Forschung und Praxis“. Die fast 700 Seiten starke „Kosmetikbibel“, aktuell in der siebten Auflage erhältlich, ist Standardlektüre für professionelle Schönheitsspezialisten in Ausbildung und täglicher Praxis. Enkelin Verena überarbeitet das Buch derzeit, bald könnte es neben der Neuauflage auch eine englische Fassung geben. Mitte der 70er trat Sohn Gerd in die Firma ein und übernahm sie schließlich 2010: Dr. Gerd Eckstein, der sich auch leidenschaftlich für Architektur und Musik interessierte, war ebenfalls Pharmazeut. Er hat in Pharmakognosie promoviert, einem naturwissenschaftlich orientierten Teilbereich der pharmazeutischen Biologie. Hier wird der Aufbau von Pflanzen sowie deren Wirkstoffe und Verwendung erforscht. Der Unternehmer mit Leib und Seele, der ein besonderes Faible für Marketing hatte, starb im Oktober 2015 unerwartet. Seine Frau Iris Eckstein führt das Unternehmen seither in dritter Generation mit ihren Kindern Michael und Verena, obwohl sie mit ihrer Familie seit 1994 in Amerika lebt. Die 26jährige Verena Eckstein, die wie ihre Mutter mit ihrer zeitlosen Schönheit das Gesicht der Marke Doctor Eckstein BioKosmetik® in einem aufwendig produzierten Imagevideo und auf Werbemitteln ist, und die wie ihr zwei Jahre älterer Bruder schon seit Jahren für das Familienunternehmen arbeitet, studiert in den USA Medizin mit Schwerpunkt Naturheilkunde. Sie setzt damit den wissenschaftlichen Eckstein-Ansatz fort.

Jahrzehntelange Erfahrung als Innovator

Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass die Firma die Branche immer wieder revolutioniert hat: Die ersten Produkte waren eine Gesichtscreme und die IF-Creme für die Büste – IF stand für „in Form“. 1950 kam die grünliche Azulen Paste auf Kamillenbasis auf den Markt, der Heerscharen von Wirtschaftswunder-Teenies ihre reine Haut verdanken und die heute noch einer der Eckstein-Verkaufsschlager ist. 1979 untersuchte Dr. Richard A. Eckstein als einer der Ersten den Einfluss von psychischem Stress auf die Haut. Ab 1988 verwendete die Firma die heute allgegenwärtige Hyaluronsäure in einigen ihrer Produkte, und seit 2015 arbeitet Eckstein mit pflanzlichen Stammzellenextrakten. Hierfür werden z.B. aus der Echinacea-Pflanze Zellen gewonnen und im Bioreaktor vermehrt – das spart im Vergleich zum konventionellen Anbau Flächen, Wasser und Energie. Ganz neu ist ein Anti-Aging-Konzentrat mit der Wunderbeere Aronia, die man sonst eher als Saft oder gesunden Snack kennt. Mit der neuen, dermatologisch mit „sehr gut“ getesteten Premium-Produktreihe Ultimate Supreme gibt es von Eckstein nun auch eine hochpreisige Linie. Dafür sind sechs exquisite Wirkstoffe, darunter ein effektives Echinacea-Stammzell-Extrakt, Wachse aus der Jasminblüte und Mariendistel-Extrakt, verantwortlich. Besonders wichtig ist bei aller Wissenschaft ein fast familiäres Betriebsklima, erzählt Iris Eckstein. „Viele Mitarbeiter waren von der Ausbildung bis zur Rente im Unternehmen, mein Schwiegervater war berühmt dafür, dass er seine Mitarbeiter täglich mit Handschlag begrüßt hat und immer wissen wollte, wo vielleicht gerade der Schuh drückt. Als Gentleman alter Schule gab es für die Damen sogar gern auch mal einen Handkuss. Auch heute gehen wir noch sehr herzlich miteinander um und reden einfach über alles. Eine gute Kommunikation ist sehr wichtig bei uns: Von Amerika aus sind wir über Skype zweimal pro Woche quasi live dabei.“

International – Made in Germany

„Wir entwickeln unsere Produkte nach eigenen Rezepturen, 120 sind es inzwischen. Daraus ergibt sich für die Kundin eine individuelle Pflege mit System. Wir haben auch Profi-Produkte für die Fachkosmetikerin wie Fermentschälung und Wirkstoff-Seren aus der Ampulle. Da empfehlen wir den Besuch bei einer Fachkosmetikerin. Wenn etwa feuchtwarme Kompressen zum Einsatz kommen sollen, ist der Selbstanwender schnell überfordert. Weltweit arbeiten über 10.000 Fachkosmetikerinnen mit Eckstein-Produkten“, erläutert Michael Eckstein mit leichtem amerikanischem Akzent. Nach einem betriebswirtschaftlichen und technischen Studium konzentriert sich der 28jährige Sohn von Iris und Dr. Gerd Eckstein im Unternehmen auf internationales Management und IT. „Knapp 80 Prozent unseres Umsatzes machen wir derzeit in Deutschland. Wir haben aber auch Kunden und Partner in ganz Europa, in Amerika, Afrika, Asien und Australien. Man findet unsere Produkte tatsächlich auch am Ende der Welt!“, so Michael Eckstein.
„Der Unterschied zur Konkurrenz ist: Wir machen nicht ein Produkt für alle, sondern ein Produkt für Sie, und Sie, und Sie. Wer einmal Eckstein-Kunde ist, bleibt es oft ein Leben lang. Unser Vorgehen ist ebenfalls branchenunüblich: Bei uns beginnt eine Produktentwicklung meist mit einem Kundenproblem, für das wir eine Lösung und passende Inhaltsstoffe suchen. Erst dann machen wir uns Gedanken über die Preisgestaltung. Unser Vorteil sind auch unsere schlanken Unternehmensstrukturen: Dank unserer eigenen Labore dauert es bei uns nur etwa 1,5 Jahre von der Idee bis zur Marktreife eines Produkts.“
Mit dem für Mai angesetzten Relaunch der Website und des Online-Shops soll es einen sogenannten „Personal Shopper“ geben: Der Kunde kann hier einen Fragebogen ausfüllen und wird dann von einem virtuellen Einkaufshelferlein zum perfekt passenden Produkt geführt. Bereits jetzt ermöglichen der seit acht Jahren bestehende Online-Shop und die App z.B. eine Abfrage nach Hauttypen. Auch eine neue Herrenserie ist in Planung.

Die Ecksteins haben also noch viel vor, auch international. Dennoch gibt es ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort: „Wir haben den festen Willen in Oberasbach zu bleiben. Wir fühlen uns hier einfach weiterhin heimisch, meine Kinder sind beispielsweise noch in Unterasbachs Kindergarten St. Stephanus gegangen“, bekräftigt Iris Eckstein.

Weitere Informationen auf www.eckstein-kosmetik.de und in diesem Video!

(Autor: sm)

Gruppenfoto
Landrat Matthias Dießl, Iris Eckstein, Michael Eckstein, Bürgermeisterin Birgit Huber (von links)
Das erste Eckstein-Produkt
Das erste Eckstein-Produkt...
Das neueste Eckstein-Produkt
...und das neueste: Für das Anti-Aging-Konzentrat aus der Wunderbeere Aronia wirbt Verena Eckstein höchstpersönlich.
Gruppenfoto Mitarbeiter
Die Mitarbeiter Matthias Oswald, Anke Wörner, Anja Bettschnitt und Dr. Werner Schnepp (von links)
Portraits der Familie
Eine Unternehmerfamilie: Michael Eckstein, Verena Eckstein, Iris Eckstein, Dr. Gerd Eckstein, Dr. Richard A. Eckstein, Linde Eckstein (von links)
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