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„Flucht und Vertreibung gestern und heute“: Heimatverein-Filmdoku jetzt auf YouTube

Dieter Leitmeyer, Reinhold Wehner, Jürgen von Bonin, Erna Kinzel, Gisela Galsterer, Schülerin Tanja Achenbach, Gesamtleiterin Felizitas Handschuch, Osama Jadid, Abbas Zaghnoun, Edith Klein vom Heimatverein Oberasbach (von links)

Das Premierenpublikum

Es ist ein ganz besonderes Heimatverein-Projekt: In der Filmdokumentation „Flucht und Vertreibung gestern und heute“ kommen fünf jetzt in Oberasbach lebende Zeitzeugen – zwei Damen und drei Herren um die 80 – sowie zwei junge Männer aus Aleppo zu Wort, die eindringlich ihre Flucht aus den ehemaligen Heimatorten in Pommern, dem Banat, Schlesien, Mähren, Ungarn und Syrien schildern.

Vier Schülerinnen und Schüler des Oberasbacher Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) haben den 90minütigen Film unter Leitung der Lehrerin Felizitas Handschuch gedreht. Zwölf Stunden Rohmaterial hat die Dozentin der Wahlkurse Film und Musicalfilm hierfür ausgewertet und feinfühlig zu einer beeindruckenden Collage aus Fluchtschicksalen montiert.

Die von Ekkehard Scharfenberg vom Heimatverein organisierten Interviews mit den Zeitzeugen wurden im Frühjahr 2017 geführt, Premiere hatte die berührende Doku am 11. Oktober 2017 im DBG. An diesem Abend standen nach der Uraufführung im vollbesetzten Videoraum des Gymnasiums alle Beteiligten für Fragen zur Verfügung.

Die Idee zu dem Projekt stammt vom Oberasbacher Heimatverein, der 2017 das Jahresthema "Flucht und Vertreibung" hat. „Diese Filmdokumentation ist ein weiterer Höhepunkt in der diesjährigen Arbeit unseres Vereins, nach der BdV-Wanderausstellung ‚Erzwungene Wege – Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts‘ im Februar und März in der Schreinerei Werner und der Herbst-Ausstellung ‚Heimisch? – Nicht nur Pflanzen schlagen neue Wurzeln‘ zur Migrationsgeschichte von Kulturpflanzen wie der Kartoffel“, so Edith Klein, zweite Vorsitzende des Heimatvereins.

Ab sofort ist der Film „Flucht und Vertreibung gestern und heute“ >>> HIER <<< in voller Länge auf dem YouTube-Kanal der Stadt Oberasbach abrufbar!

Weitere Informationen können Sie diesem Bericht der Fürther Nachrichten entnehmen.

Herzlichen Dank allen Projektbeteiligten für das bewegende Zeitdokument!


Beteiligte:

Protagonisten:

Jürgen von Bonin (77) aus Pommern
Gisela Galsterer (79) aus Ungarn
Erna Kinzel (81) aus dem Sudetenland
Dieter Leitmeyer (80) aus Schlesien
Reinhold Wehner (86) aus dem Banat
Abbas Zaghnoun (27) und Osama Jadid (28) aus Syrien, begleitet von Helmut Michel aus Oberasbach

Organisation:
Ekkehard Scharfenberg, Heimatverein Oberasbach

Kamera/Ton:
Tanja Achenbach
Maren Kehr
Michael Tillmanns
David Wingert

Musik:
Magdalena Handschuch

Schnitt/Gesamtleitung:
Felizitas Handschuch

Übrigens: Am 19. November ist der diesjährige Volkstrauertag, an dem auch wieder der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht wird. Zur Gedenkzeremonie von Stadt Oberasbach und VdK-Ortsverband sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Hier lesen Sie mehr.

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