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Friedhofsverwaltung bietet neue Form der Trauerfeier und Grabgestaltung an

In den Gebäudlichkeiten am Unterasbacher Friedhof wurde durch Umbauarbeiten ein neuer „Verabschiedungsraum“ geschaffen. In diesem können künftig neben Aufbahrungen am offenen Sarg auch kleinere Trauerfeiern im Rahmen von Urnenbeisetzungen angeboten werden. Bisher gab es dort 2 Räume in denen eine Verabschiedung lediglich „hinter Glas“ möglich war.

Entsprechend musste natürlich auch die Friedhofs- und Bestattungssatzung um diese Leistungen ergänzt werden, ebenso die entsprechende Gebührensatzung. Für eine kleine Trauerfeier in diesem neuen Raum verlangt die Friedhofsverwaltung einen Betrag von 155 Euro, die Trauerfeier in der Aussegnungshalle kostet 310 Euro. Für die offene Aufbahrung im Verabschiedungsraum sind Gebühren von 50 Euro zu begleichen.

Bei der Gestaltung der Gräber traten ebenfalls Änderungen zu Gunsten der Grabinhaber ein. Korrigiert wurde so die Forderung bei der Mindeststärke von Grabsteinen. Die bisher vorgeschriebenen 18 Zentimeter führten immer wieder zu Diskussionen. Da es jedoch dafür keinen technischen Grund mehr gibt wollte der Stadtrat darauf nicht beharren. Nach Aussage von Steinmetzbetrieben sind Grabsteine mit einer Stärke von 14 Zentimetern heutzutage standsicher anzubringen.

Auf dem neuen Teil des Friedhofes war bisher ein sog. liegendes Grabmal nicht zulässig. Auch diese Regelung wurde aufgehoben. So kann eine Grabstätte auf der sich schon ein stehendes Grabmal befindet mit einer Platte abgedeckt und somit der Pflegeaufwand verringert werden. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass Gräber nicht vorzeitig aufgelöst werden müssen nur weil die Angehörigen die Pflege nicht mehr leisten können. Zudem ist ein liegendes Grabmal wesentlich ansehnlicher als ein ungepflegtes Grab.

Auf dem neuen Teil des Friedhofes – im alten galt die Regelung nicht - wurde die Festlegung einer 5 cm breiten Einfriedung für die Grabeinfassungen herausgenommen, da sich vor Ort schon seit Jahren Gräber mit einer breiteren Einfassung befinden. Zudem kommt man einem technischen Erfordernis nach, da die Einfassungen heutzutage nicht mehr angemauert, sondern verschraubt werden. Dafür muss eine gewisse Mindeststärke vorhanden sein um entsprechende Dübel setzen zu können ohne dass der Stein abplatzt. Unverändert bleibt die Vorgabe, dass die Einfassung aus Natur- oder Kunststein bestehen muss.

Für die Hinterbliebenen bedeuten die Änderungen geringere Kosten für eine mögliche Trauerfeier, bei der Erstellung und beim Unterhalt des Grabes.

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