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Ihre Meinungen zur „Mitte für alle“: Auswertung der Bürgerbefragung des Zentrenmanagements

Erstmals wurde die Auswertung der Bürgerbefragung bei der Abrissparty in der alten Tiefgarage am Rathaus präsentiert.

Die meisten Teilnehmer füllten den Fragebogen beim diesjährigen Stadt- und Bürgerfest aus.

Bürgermeisterin Birgit Huber bei der Verlosung der Tombola-Preise

Wie beurteilen Sie das Rathausumfeld aktuell, und welche Ideen haben Sie für die „Mitte für alle“? Das wollte das Zentrenmanagement der Stadt im Rahmen einer im April und Mai 2016 durchgeführten Bürgerbefragung wissen. Anlass waren die weiteren Arbeiten im „Grün für alle“ und der Neubau von Tiefgarage und Multifunktionsplatz „Platz für alle“ am Rathaus. Insgesamt haben 253 Personen den Fragebogen ausgefüllt zurückgegeben, darunter 147 Frauen. Die Ergebnisse der Befragung wurden bei der Abrissparty im September erstmals vorgestellt und sind nun im Folgenden als Download verfügbar.

Der Fragebogen umfasste allgemeine Fragen zum Rathausumfeld wie zum Beispiel Häufigkeit und Gründe des Aufenthaltes. Aber auch konkretere Fragen zur zukünftigen Nutzung des „Platz für alle“ und zu möglichen Freizeitelementen im „Grün für alle“. Die Ergebnisse der Befragung sollen in die weitere Planung des Rathausumfeldes miteinfließen.

Der Fragebogen war zwischen dem 21. April und dem 30. Mai online hier auf der Homepage abrufbar. Daneben gab es sowohl am Stadt- und Bürgerfest am 30. April und 1. Mai 2016, als auch am Seniorennachmittag am 21. Mai, zugleich deutschlandweiter Tag der Städtebauförderung, einen Stand des Zentrenmanagements.

Hier wurde jeweils mit Plänen und Visualisierungen über die anstehenden Baumaßnahmen informiert und mit den Besuchern das Gespräch über die anstehenden Baumaßnahmen gesucht. Am Stadt- und Bürgerfest bestand darüber hinaus die Möglichkeit zum fachlichen Austausch mit der zuständigen Architektin Michaela Messmer von Architekten franke + messmer.

Der Fragebogen lag an beiden Terminen zum Ausfüllen bereit. Besonderer Anreiz zur Teilnahme beim Stadtfest: Mit einem vollständig ausgefüllten Fragebogen hatte man eine Gewinnchance bei einer Tombola mit über 150 Preisen von 26 Oberasbacher Gewerbetreibenden – die Auslosung am 1. Mai übernahm Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber.

Zentrale Ergebnisse der Befragung:

Rathausumfeld

Im Allgemeinen herrscht Zufriedenheit mit dem gastronomischen Angebot und der Beleuchtung im Rathausumfeld. Bei der Begrünung, der Anzahl und dem Zustand der Sitzbänke sowie den Spielgeräten überwiegt die neutrale Einschätzung. Beim Angebot an Geschäften ist noch überwiegend eine positive Bewertung erfolgt, jedoch zeigte sich beim Wunsch nach weiteren Ansiedlungen, dass in diesem Feld noch Handlungsspielraum vorhanden ist.
So gab es über 100 Nennungen zur Ansiedlung neuer Geschäfte. Am häufigsten wurde die Ansiedlung einer Drogerie mit 27 Nennungen erwähnt, die Ansiedlung eines Bekleidungsgeschäftes und eines Lebensmittelgeschäftes kommen jeweils auf 15 Nennungen. Darüber hinaus wurden noch die Ansiedlung eines neuen Obst- und Gemüseladens, eines Handarbeitsgeschäftes und eines Elektrofachhandels genannt.

Die vielen Nennungen zu weiteren Ansiedlungen von Geschäften zeigen sich auch in der Beurteilung der Wichtigkeit einzelner Aspekte im Rathausumfeld. Hier liegen die Geschäfte mit 117 Nennungen klar vorne. Die Gastronomie wurde von 50 Personen als wichtiger Aspekt des Rathausumfeldes genannt, von 30 Personen jedoch als unwichtig eingestuft. Bei dem Wunsch nach weiteren Ansiedlungen wurde die Gastronomie mit 45 Nennungen am häufigsten erwähnt. Die Ansiedlung eines Cafés war mit 20 Nennungen an vierter Stelle. Neben der Ansiedlung weiterer Geschäfte und dem Ausbau des gastronomischen Angebotes wurde auch noch erwähnt, dass die Öffnungszeiten sich mehr an die Bedürfnisse von Berufstätigen anpassen und weiter in die Abendstunden, etwa bis 20 Uhr, hineinreichen sollten.

„Platz für alle“

Das Parkdeck am Rathaus wird zu einem Multifunktionsplatz umgestaltet, so dass es neben seiner hauptsächlichen Nutzung als Parkplatz auch für Festivitäten der Stadt zur Verfügung steht. Fast 70 Prozent der befragten BürgerInnen können sich den Weihnachtsmarkt auf dem neuen „Platz für alle“ vorstellen. Auch Konzerte, größere, themenbezogene Märkte und Publik Viewing-Veranstaltung sind bei über der Hälfte der Befragten auf Zustimmung gestoßen, jedoch können sich lediglich 25 Prozent der Befragten Sportveranstaltungen auf dem Multifunktionsplatz vorstellen. Die große Resonanz für Aktivitäten auf dem „Platz für alle“ lässt darauf hoffen, dass der Platz als Nachfolger der Festwiese akzeptiert und vom Angebot her ausgebaut werden kann.

Die Befragung diente auch dazu einen neuen Namen für den Multifunktionsplatz zu ermitteln, bzw. festzustellen, ob sich der „Arbeitstitel“ „Platz für alle“ bereits etabliert hat. Insgesamt wurden 74 verschiedene Namen genannt. Die meisten davon lediglich von einer Person. Die häufigsten Nennungen erhielt der Arbeitstitel „Platz für alle“. Über die Namensgebung sollte im Stadtrat zur gegebenen Zeit diskutiert werden.

„Grün für alle“

Über 20 Prozent der befragten BürgerInnen halten sich laut der Zentrenmanagement-Analyse mehrmals in der Woche im „Grün für alle“ entlang des zentralen Andreas-Güllering-Weges auf. Ein Drittel mehrmals im Monat. Das Grün ist somit weit weniger besucht als das Rathausumfeld an sich. Eine Erklärung liegt mit Sicherheit in der Nutzung der beiden Teilbereiche. Während man im Rathausumfeld den alltäglichen Erledigungen wie Einkäufen und Arztterminen nachgeht, wird das Grün von 160 Personen und somit rund zwei Drittel der Befragten zum Spazierengehen genutzt und von 99 Personen zum Entspannen. Also eher Aktivitäten in der Freizeit. Für rund 30 Prozent der Befragten ist das „Grün für alle“ aber auch Teil des Weges zur Arbeit, oder eben für Besorgungen im Rathausumfeld. Wie wichtig den Befragten der Erholungsfaktor des „Grün für alle“ ist, zeigt sich auch in den geäußerten Wünschen für weitere Freizeitelemente. Mit 150 Nennungen wurden Sitz- und Liegemöglichkeiten am häufigsten genannt. (Senioren-)Fitnessgeräte fanden mit 123 Zustimmungen auch eine positive Resonanz.

Herzlichen Dank nochmals allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Bürgerbefragung!


Alle Ergebnisse der Befragung des Zentrenmanagements mit zahlreichen Grafiken finden Sie >>> HIER <<< als PDF-Download.


(Autor: Lisa Lorenz, Zentrenmanagement der Stadt Oberasbach)

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