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Informationen zur Niederschlagswassergebühr

Warum wurde die Niederschlagswassergebühr eingeführt?

Bis zum 30.09.2007 wurden die Abwassergebühren alleine nach dem Frischwasserverbrauch berechnet. Das Niederschlagswasser hingegen, welches von befestigten Flächen eines Grund-stücks in die Kanalisation gelangt und ebenfalls gereinigt werden muss und erhebliche Kosten verursacht, blieb bis zu diesem Zeitpunkt unberücksichtigt.

Um eine gerechtere Gebührenaufteilung nach dem Verursacherprinzip zu erzielen, wurde ein geteilter Gebührenmaßstab eingeführt. Geteilter Gebührenmaßstab bedeutet, dass eine Schmutzwassergebühr und eine Niederschlagswassergebühr erhoben werden. Die Schmutzwas-sergebühr bemisst sich dabei weiterhin nach dem Frischwasserverbrauch und die Nieder-schlagswassergebühr nach der befestigten und angeschlossenen Grundstücksfläche. Die Nieder-schlagswassergebühr beträgt jährlich 0,36 € je m² gebührenpflichtiger Fläche.

Was hat der Bauherr / Grundstückseigentümer zu beachten?


Der Grundstückseigentümer hat Änderungen, die für die Gebührenerhebung wichtig sind, der Stadt Oberasbach anzuzeigen. Dazu gehört der erstmalige Anschluss gebührenpflichtiger Flächen an die Kanalisation und die Vergrößerung der angeschlossenen und befestigten Flächen, wenn dadurch die Höhe der Gebühr beeinflusst wird (z.B. durch Fertigstellung von Anbauten, und zu-sätzlicher Pflasterflächen). Auch bei Grundstücksteilung ist eine Mitteilung erforderlich.

Wie wird die Niederschlagswassergebühr berechnet?

Grundstücksgröße x Gebietsabflussbeiwert = reduzierte Grundstücksfläche
Reduzierte Grundstücksfläche x Gebührensatz = Niederschlagswassergebühr

Welche Flächen sind gebührenpflichtig?


Alle überbauten oder befestigten Flächen des Grundstücks, von denen Niederschlagswasser un-mittelbar oder mittelbar in die städtische Entwässerungsanlage abfließen kann.

Wie werden die gebührenpflichtigen Flächen ermittelt?


Die Stadt Oberasbach hat sich, um den Verwaltungsaufwand möglichst gering zu halten, für die Gebührenerhebung nach dem „Gebietsabflussbeiwert“ entschieden.

Bei diesem Verfahren wurde das Stadtgebiet in verschiedene Bereiche gleicher Bebauungsart gegliedert, denen je nach Versiegelungsgrad der Grundstücke ein sogenannter Gebietsabfluss-beiwert zugeordnet ist. Dieser Gebietsabflussbeiwert gibt den statistisch zu erwartenden Anteil der bebauten und befestigten Fläche an der Gesamtfläche des Grundstücks wieder.
Beispiel: Der ermittelte Gebietsabflussbeiwert von 0,40 bedeutet, dass 40 Prozent der Grund-stücksfläche an das städtische Kanalnetz angeschlossen sind.

Den bei diesem Verfahren für Ihr Grundstück ermittelten Gebietsabflussbeiwert können Sie bei der Stadtverwaltung erfragen; es besteht auch die Möglichkeit, die Abflussbeiwertkarte einzusehen.

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