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Mit dem Förderprogramm LEADER gestalten Bürger ihre Heimat

Anne Kratzer, Regionalmanagerin für LEADER im Landkreis Fürth

Sie möchten ein leerstehendes Wirtshaus wiederbeleben? Eine Begegnungsstätte etablieren? Nachhaltige Mobilitätsangebote oder ein besonderes Naturerlebnis schaffen? LEADER fördert Initiativen von Vereinen, Einrichtungen oder Privatpersonen im Landkreis Fürth in den Bereichen Umwelt, Wirtschaft, Demographie und Tourismus. Denn LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem innovative, kreative und nachhaltige Projekte zur Stärkung der Region unterstützt werden. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten vor Ort Entwicklungskonzepte und gestalten so ihre Heimat. Im Zentrum stehen dabei Austausch, Vernetzung und Kooperation.

Seit März 2015 ist auch der Landkreis Fürth dabei, als eine von 68 LEADER-Regionen in Bayern. Dem Landkreis stehen somit bis 2023 Fördergelder aus EU- und Landesmitteln für Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raumes zur Verfügung. "Dabei geht es vor allem um Bürgerprojekte, wie beispielsweise um die Schulung von Alltagsbegleitern, nicht vorrangig um Großprojekte. Ich unterstütze Bürger, Vereine, Gemeinden oder Firmen, die als Träger von Projekten auftreten und diese über LEADER bezuschusst haben wollen, helfe bei den Anträgen und berate ganz allgemein", erläutert Anne Kratzer, LEADER-Managerin der Lokalen Aktionsgruppe Region Landkreis Fürth e.V. (LAG). Zwei Projekte wurden 2015 bereits erfolgreich angestoßen, nämlich das Kulturhaus in Stein und ein "Unterirdisches Mahnmal" in Veitsbronn. Außerdem soll der Landkreis Fürth in Langenzenn eine Naturbühne bekommen.

Um eine Chance auf Förderung zu haben, muss ein Projekt innovativ und langfristig angelegt sein, mehrere Akteure einbinden und im Landkreis Fürth liegen. Interessenten müssen außerdem einen Förderantrag ausfüllen. Gefördert werden die einzelnen Vorhaben einmalig mit bis zu 50 Prozent, den Rest muss der jeweilige Träger aus Eigenmitteln oder über Sponsoren aufbringen. LEADER lässt sich auch mit anderen Fördermitteln auf nationaler Ebene kombinieren, etwa der Städtebauförderung. Wichtig ist ein entwicklungsfähiges Finanzierungskonzept. Geht es um eine Initiative, die auf Gewinnerzielung aus ist, sind bis zu 30 Prozent Förderung möglich. Bis 2020 stehen für den Landkreis Fürth 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die einzelnen Zuschüsse liegen überwiegend zwischen 10 000 und 50 000 Euro, die individuelle Maximalförderung liegt bei 200.000 Euro.

Die nächsten Entscheidungsrunden über eingereichte Förderanträge sind am 22. Februar sowie am 31. Mai 2016.

Sie haben eine umsetzungsreife Projektidee für Oberasbach? Weitere Informationen zu LEADER hier auf www.landkreis-fuerth.de oder direkt bei Anne Kratzer unter Tel. 0911 9773-1030 oder per Mail an leader@lra-fue.bayern.de.




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