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Neuer Chef der Oberasbacher Stadtverwaltung: Markus Träger stellt sich vor

Markus Träger (links) ist als Nachfolger von Wilfried Stünzendörfer der neue Chef der Stadtverwaltung.

Seit 1. April ist Markus Träger, Jahrgang 1970, Geschäftsleitender Beamter im Oberasbacher Rathaus. Er hat damit die Nachfolge von Wilfried Stünzendörfer angetreten, der derzeit die Geschäfte übergibt und sich dann zum Juli in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der gebürtige Allgäuer Markus Träger war zuvor Leiter des Hauptamts beim Markt Thalmässing im Landkreis Roth, wo er seit 2007 beschäftigt war. Zu den beruflichen Stationen von Markus Träger gehörte u.a. auch die Leitung des Sachgebiets Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Fürth. Im folgenden Kurzinterview stellt sich der Verwaltungsrat mit insgesamt über 25 Jahren Erfahrung im Öffentlichen Dienst vor.

Herr Träger, herzlich willkommen im Oberasbacher Rathaus! Wie lautet Ihre Mission für Ihre Arbeit bei der Stadtverwaltung?
„Als Mitarbeiter bei der Stadt Oberasbach kann ich meinen Beitrag dazu leisten, die Verwaltung für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten, ohne dabei den Blick auf die Erfordernisse der Gegenwart und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu verlieren. Ich möchte meinen Teil dazu tun, dass Oberasbach liebens- und lebenswert bleibt.“

Beschreiben Sie bitte Ihre Arbeitsphilosophie!
„Ich freue mich über die Ergebnisse meines Arbeitens. Das ist mir wichtiger als der Weg dorthin. Denn auch wenn der Weg mühselig ist, er kann niemals das Ziel sein. Arbeit ist nicht Selbstzweck, sondern muss für mich eine klare Zielorientierung haben. Problemlösungsprozesse binden oft viele Arbeitsressourcen einer Gemeinde. Hier kann der Blick auf Nachbarkommunen und deren Umgang mit ähnlichen Problemen Zeit sparen. Denn nicht jede Gemeinde muss für sich das Rad jedes Mal neu erfinden, sondern kann von den Erfahrungen anderer Kommunen lernen. Dazu bedarf es aber einer interkommunalen Zusammenarbeit auf Arbeitsebene als sinnvoller Ergänzung zu den regelmäßigen Treffen der Bürgermeister. Für den Landkreis Roth habe ich etwa die Geschäftsstelle des Geschäftsleitertreffens ins Leben gerufen und die regelmäßigen Zusammenkünfte organisiert.“

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit?
„Ich interessiere mich sehr für Geschichte, das geht so weit, dass ich schon einmal ehrenamtlich eine Ausstellung zu einer ehemaligen Ausflugsgaststätte konzipiert und umgesetzt habe – auch einen Bildband habe ich dazu erstellt. Auch die Bewahrung und Digitalisierung von historischen Dokumenten liegt mir am Herzen. Daneben bin ich begeisterter Hobbyfotograf, treibe Sport und wandere gerne.“

Wie ist Ihr Verständnis von den Aufgaben einer Stadtverwaltung?
„Die Stadt lebt von der Arbeit anderer. Wertschöpfung findet nicht in der öffentlichen Verwaltung statt, sondern in der freien Wirtschaft. Dieses Bewusstsein ist für das Selbstverständnis des Arbeitens in der öffentlichen Verwaltung ganz wichtig, weil es eine Orientierung hin auf wirtschaftliches Handeln bedeutet. Deshalb muss Verwaltung immer im Dienste der Gesellschaft – also der Bürgerinnen und Bürger – stehen, das gesamte Verwaltungshandeln ist immer darauf hin auszurichten. Bürgerfreundlichkeit und Transparenz haben für mich daher oberste Priorität.“

Herzlichen Dank für das Gespräch und auf viele gute Jahre in Oberasbach, Herr Träger!

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