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Neuer Kinderhort wird mit einem Tag der offenen Tür offiziell seiner Bestimmung übergeben

Der städtische Kinderhort an der Schulstraße vor dem Neubau – ein früheres Schul-gebäude aus den sechziger Jahren, zum Hort umgebaut mit der Generalsanierung der Schule

20 Jahre war dort der Kinderhort Oberasbach beheimatet – dieses Jubiläum wurde am 8. Juni 2013 gemeinsam mit den Pestalozzi-Schulen, deren Generalsanierung zum gleichen Zeitpunkt fertiggestellt worden war

Das neue, moderne und von Licht durchflutete Gebäude mit dem Zugang direkt von der Schulstraße

Das neue, moderne und von Licht durchflutete Gebäude mit dem Zugang direkt von der Schulstraße

Das neue, moderne und von Licht durchflutete Gebäude mit dem Zugang direkt von der Schulstraße

In einem neuen Gebäude an alter Stelle ging vor einigen Tagen der städtische Kinderhort in Betrieb. 130 Kinder, die bisher in den nebenliegenden Schulen untergebracht waren, zogen in die neuen, modernen Räumlichkeiten ein. Offiziell eröffnet wird die Einrichtung (Oberasbach, Schulstraße 6) am 25. April mit einem offiziellen Akt und einem Tag der offenen Tür von von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Der gesamte Hort freut sich auf diesen besonderen Nachmittag, an dem das das Früher, Heute und Morgen gemeinsam gefeiert werden soll. Für kleine Überraschungen, Snacks und Getränke wird gesorgt.

Fast genau zwei Jahre ist es her, dass der Kinderhort mit einer Abrissparty im März 2013 endgültig das alte Gebäude im südlichen Bereich des Pestalozzi - Schulgeländes – fast 20 Jahre war man dort mit zwei Gruppen beheimatet - verließ. 2009 und 2010 wurden Hortkinder bereits in der Pestalozzi- Grund und Mittelschule betreut. Ab September 2013 waren dort dann 5 Gruppen und das Hortbüro untergebracht. Das Personal umfasste inzwischen 12 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen in Voll- bzw. Teilzeit. Das Mittagessen wurde in der DJK Halle eingenommen.

Eine der gravierenden Unterschiede zum „Altbau“ ist der, dass sich der Eingang direkt an der Schulstraße befindet. Man gelangt in eine großzügige Galerie, zu deren Linken ein Mehrzweckraum angeordnet ist. Dieser dient auch als „Mensa“ und bietet ca. 45 Kindern gleichzeitig die Möglichkeit Mittagessen aus der horteigenen Küche – eine Köchin und eine Hauswirtschafterin kümmern sich um die Gerichte kombiniert mit frisch zu bereiteten Speisen - zu genießen.

Das Gebäude - 875 Quadratmetern Nutzfläche mit Platz für regulär 100 Kinder - gliedert sich vom Grunde her in zwei Flügel. Diese weisen jeweils im Erdgeschoss und im Obergeschoss einen sog. „Funktionsbereich“ auf. Das Obergeschoss kann für Menschen mit körperlichen Einschränkungen durch einen Aufzug erreicht werden. Zusätzlich zur Haupttreppe gibt es dort zwei außen liegende Fluchttreppen. Da moderne Gebäude sehr dicht sind, wurde eine zentrale Lüftungsanlage installiert, die jedoch durch Einbaumöbel „versteckt“ wird. Jeder der vier Funktionsbereiche besitzt eigene WC-Anlagen für Jungen und Mädchen. Alle Räume sind mit Einbauschränken ausgestattet. Jedes der Kinder hat im neuen Hort einen eigenen Schrank.

Das Gebäude wird mit einer 24V Busspannung versorgt. Dadurch werden weniger magnetische Felder erzeugt. Darüber hinaus bietet dieses Verfahren eine höher Flexibilität bei späteren Änderungen bei der Elektroinstallation. Verschattet wird das Gebäude durch Raffstores, welche zentral oder per Smartphone gesteuert werden können. Ebenso lässt sich die Lüftungsanlage und die Heizanlage darüber bedienen. Die Beheizung des Gebäudes erfolgt weiterhin über die zentrale Anlage der Schule.

An ein Lesezimmer und einen Werkraum wurde ebenfalls gedacht. Ein Teil des Flachdaches kann als Terrasse genutzt werden. An einer Trinktheke können sich die Kinder mit Wasser – je nach Wahl mit mehr oder weniger Kohlensäure – bedienen.

Auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen sich die Baukosten, auf die die Stadt einen staatlichen Zuschuss bekommt. Natürlich ist dabei beinhaltet die Einrichtung - insbesondere die Küche - und ebenfalls die Außenanlagen sowie Spielgeräte.

Der Umzug sollte eigentlich schon im letztjährigen Herbst von statten gehen. Der Baubeginn konnte jedoch nicht mit dem Auszug erfolgen, sondern erst im September 2013. Man ist damit aber immer noch im Zeitfenster der ursprünglichen Planung, denn zuerst sollte ab 2012 eine Containerlösung umgesetzt und mit dem Bau erst 2014 begonnen werden. Der Neubau war notwendig, da eine Verwendung des alten Gebäudes mit einer unumgänglichen Aufstockung war nach einem bauphysikalischen Gutachten nicht möglich war.

Da momentan mehr Kinder als gedacht im neuen Hort betreut werden, schaffte man in der Mittelschule in einem bereits in Anspruch genommenen Raum eine sog. „Hortinsel“ – ein Spielzimmer. Die kleinen Besucher des Horts kommen aus den Grundschulen Altenberg und Pestalozzi sowie des Förderschulzentrums. Nach dem Neubau der geplanten Einrichtung am Kirchenweg wird sich die Kinderzahl auf die eigentliche Belegungsstärke von 100 einpendeln.

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