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Neun Feuerwehr-Einsätze wegen Sturmtief "Egon"

Die Feuerwehr musste am "Egon"-Freitag z.B. in Unterasbach einen umgestürzten Kamin sichern.

Diesen zehn Meter hohen Nadelbaum knickte "Egon" in der St-Lorenz-Straße um.

Das Sturmtief "Egon" wütete auch in Oberasbach: Die Freiwillige Feuerwehr Oberasbach war am Freitag, 13. Februar 2017, den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag hinein mit neun Einsätzen im Stadtgebiet beschäftigt.

Die Einsätze erstreckten sich von Bäumen auf Fahrbahnen über lose Blech- und Dachteile, bis hin zu losgerissenen Kaminen und Bäumen auf Häusern. Verletzt wurde bei den Einsätzen zum Glück niemand. Unterstützt wurde die Feuerwehr Oberasbach aufgrund der parallel laufenden Einsätze durch die Stadtteilfeuerwehr aus Altenberg.

Bei diesen Einsätzen von Sturmschadenbeseitigung und z.B. auch "Keller unter Wasser" handelt es sich im Regelfall um kostenpflichtige Einsätze, die nach der Kostensatzung der Stadtverwaltung durch diese abgerechnet werden. Dies bezieht sich darauf, dass solche Schadenslagen teils auch von Gewerbetreibenden übernommen werden könnten, die Kosten aber im Regelfall beim richtigen Versicherungsstatus durch die Versicherungen übernommen werden. Das Geld kommt hierbei nicht dem einzelnen Feuerwehrmann zugute, sondern geht in den Stadthaushalt, von dem Lohnfortzahlungen für die ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden übernommen werden – so auch an diesem Freitag.

Denn die Feuerwehrkräfte einer freiwilligen Feuerwehr tun ihren Dienst grundsätzlich unentgeltlich und freiwillig, lediglich der Arbeitgeber kann während der Arbeitszeit den Ausfall der fehlenden Kraft, die gesetzlich geregelte Lohnfortzahlung bei Feuerwehreinsatz hat, geltend machen. Hierzu möchte ich mich an der Stelle auch mal bei allen Arbeitgebern bedanken, die tagtäglich Feuerwehrleute freistellen und akzeptieren, dass Arbeit ungeplant bei Einsätzen "liegenbleibt", um die Sicherheit anderer zu gewährleisten. 

Rat der Feuerwehr bei Sturmlagen:

Kontrollieren Sie zeitnah bei solchen Unwetterlagen ihr Anwesen aus "sicherer Entfernung". Oft können dann kleinere Schäden, z.B. abgestürzte Dachziegel, zeitnah behoben werden und weitere Schäden, wie z.B. Wassereintritt durch darauffolgenden Regen, verhindert werden. Bitte vermeiden Sie es dennoch sich selbst in akute Gefahr zu begeben! Im Regelfall herrschen – wie auch wie bei Sturm "Egon" – nach dem Hauptsturm noch gefährliche Windböen, die ein ungesichertes Arbeiten auf Dächern zur Lebensgefahr machen. Vermeiden Sie es auch in dieser Phase des Unwetters sich unter schadhaften Bäumen oder in Wäldern aufzuhalten!

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Die Feuerwehr und der Rettungsdienst sind unter der europaeinheitlichen Notrufnummer 112 erreichbar. 

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Haben auch Sie Interesse sich bei der Feuerwehr für die Sicherheit ihrer Familie und anderer Bürger zu engagieren? Dann schauen Sie doch einfach mal bei Ihrer Feuerwehr vorbei! Weitere Informationen finden Sie hier.

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Die Ansprechpartner der Oberasbacher Feuerwehren sind >> HIER <<< gelistet.

(Autor: Klaus Kondert, Kommandant Freiwillige Feuerwehr Oberasbach)

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