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Norbert Deubel als Siebener vereidigt

Günther Müller, Bürgermeisterin Birgit Huber, Norbert Deubel und Obmann Heinz Dieter Scharrer (von links) bei der Vereidigung

Im Beisein der Siebener-Kollegen Günther Müller und Obmann Heinz Dieter Scharrer nahm Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber Norbert Deubel am 9. Oktober 2017 den Amtseid als Feldgeschworener ab. Mit dem 57jährigen Versicherungsfachmann kümmern sich nun acht Siebener um die Grenzen der Stadt. „Ich war schon mehrfach bei Vermessungen dabei, das hat mein Interesse geweckt. Darum habe ich mich um dieses Amt beworben“, so Norbert Deubel.

Das Amt des Feldgeschworenen, der im Volksmund auch Siebener genannt wird, gibt es seit rund 500 Jahren und ist eines der ältesten noch erhaltenen Ämter der kommunalen Selbstverwaltung. Feldgeschworene wirken in Bayern, Rheinland-Pfalz und zum Teil auch in Thüringen bei der Kennzeichnung von Grundstücksgrenzen mit. Sie setzen Grenzsteine höher oder tiefer, wechseln beschädigte Grenzzeichen aus und entfernen Grenzzeichen. Als Hüter der Grenzen und Abmarkungen im Gemeindegebiet arbeiten sie eng mit Vermessungsbeamten zusammen. In Bayern kostet eine Vermessung dank der ehrenamtlich tätigen Siebener so wenig wie nirgends sonst in Deutschland. Sie bekommen lediglich eine Aufwandsentschädigung.

Die Siebener in Landkreis und Stadt Fürth gehören seit Juli 2016 zur bayerischen Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes und damit zum Kulturerbe der Menschheit.

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