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Oberasbach hat nun den zweiten modernen Kinderhort – Schlüsselübergabe der Stadt an den Träger AWO

Randolf Spang, Vorstandsvorsitzender AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e.V., Stadträtin Anneliese Taschner, Hort-Leiterin Sandra Richter, Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber, Daniel Morawietz/städtisches Bauamt; 2. Reihe Mitte: stellv. Hort-Leiterin Clara Pfändner (von links)

Daniel Morawietz vom städtischen Baumt am Touchpad

Modern, großzügig, lichtdurchflutet und mit vielen durchdachten, liebevollen Details: Das ist der neue Oberasbacher Kinderhort gleich neben der Grundschule Altenberg, in den rund hundert Kinder und das neunköpfige Hort-Team nach 18 Monaten Bauzeit einziehen konnten. Bauherrin Birgit Huber übergab das mit 3,3 Millionen veranschlagte Gebäude mit dem markanten Sägezahn- oder Scheddach nun offiziell an den Träger AWO. Zusammen mit dem städtischen Kinderhort in der Schulstraße gibt es jetzt neun Hortgruppen mit insgesamt über 230 Plätzen in Oberasbach. Der Clou am neuen AWO-Hort: Er kann bei Bedarf auf acht Gruppen erweitert werden.

Auf 976 Quadratmetern verfügt der neue AWO-Kinderhort u.a. über einen Werkraum, einen Bewegungsraum zum Austoben, ein Spielzimmer, eine kuschelige Leseecke mit Bücherwand und über einen zentralen hohen, eingeschossigen Mehrzweckraum fürs Hausaufgaben machen und für gemeinsame Mahlzeiten. Hier ist in einem riesigen Raumteiler  voller Einbauschränke auf der einen Seite eine Küchenzeile mit elektrischem Wasserspender integriert, auf der anderen Seite ein Touchpad für Anzeigen aller Art und eine langgestreckte, gepolsterte Sitznische. Durch das „dreizackige“ Scheddach wird der Hauptraum von blendfreiem Nordlicht durchflutet. Überhaupt ist alles ist hell, freundlich und funktional, an eine kindgerechte Mülltrennungsstation wurde ebenso gedacht wie an bodentiefe Fensterfronten für freien Blick ins Grün, viele Oberlichter und Farbspiele im Beleuchtungssystem.

Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber zeigte sich bei der Führung anlässlich der symbolischen Schlüsselübergabe der Stadt an den Träger AWO sehr angetan: „Ich freue mich, dass wir neben unserem städtischen Kinderhort nun eine zweite moderne und großzügige Einrichtung für unsere Schulkinder haben. Der Hortleiterin Sandra Richter und ihrem Team und besonders den Kindern wünsche ich eine gute Eingewöhnung und immer viel Spaß in diesem schönen Haus!“
Hort-Leiterin Sandra Richter, die nach gerade einmal zwei Monaten in ihrer neuen Position bereits alle Namen der über hundert Kinder sowie die der Eltern kennt, ist ebenfalls begeistert von dem Gebäude: „Wir haben so viel Platz, da merkt man gar nicht, dass wir so viele Kinder hier haben – es verteilt sich alles so gut. Und die Kids sind richtig glücklich mit ihrem neuen Hort, und zwar mit dem gesamten Haus und Außenbereich.“

Die Außenanlagen des AWO-Kinderhortes, der zuvor übergangsweise in der ehemaligen Hausmeisterwohnung der benachbarten Grundschule Altenberg untergebracht war, liegen zum Teil auf dem Gelände dieser Schule, zusammen mit deren Außenspielplatz. Extra für die Hort-Kinder gibt es jetzt aber z.B. eine Slackline und eine große Terrasse, die komplett von einer Pergola mit nach Bedarf aufziehbaren Sonnensegeln überspannt ist.

„Hier hätte ich als Kind auch mit Vergnügen meine Nachmittage verbracht“, meinte Randolf Spang bei der Besichtigung mit der Bürgermeisterin anerkennend. „Wir haben mit der AWO gerne die Trägerschaft für diesen Hort übernommen.“ Der Vorstandsvorsitzende des AWO Bezirksverbandes Ober- und Mittelfranken e.V. dankte außerdem dem städtischen Bauamt für die sehr gute Zusammenarbeit und das große Engagement. 

Bereits jetzt ist der Hort fast ausgebucht, 103 Grundschulkinder sind schon angemeldet, nur fünf freie Plätze gibt es noch. Das Haus ist jedoch erweiterbar auf acht Gruppen: Im Erdgeschoss des Gebäudes können im Bedarfsfall noch zwei Gruppenräume entstehen, im Obergeschoss zwei weitere. Alle hierfür notwendigen Vorkehrungen wie Aufzugschacht und Treppenhaus wurden bereits berücksichtigt. Durch diese Option entstanden höhere Planungskosten. Dennoch blieb das mit über 1,1 Millionen Euro geförderte Projekt unter dem Haushaltsansatz der Stadt Oberasbach von 3,3 Millionen Euro.

Der neue Kinderhort wurde in Nassbauweise aus Stahlbeton und Kalksandsteinmauerwerk errichtet, er hat Aluminiumfenster. Die Fassade wurde teilweise mit einer Putzoberfläche als Wärmedämmverbundsystem versehen, teilweise aber auch mit einer Holzverkleidung. Beheizt wird das Gebäude über eine Luftwärmepumpe mit außenstehendem Split-Gerät und einer Fußbodenheizung, Strom liefert eine auf dem Scheddach befindliche Photovoltaikanlage. Das Gebäude besitzt eine Teilunterkellerung, hier befinden sich Technikräume und Lager.

Kompetente Kinderbetreuung ist in Oberasbach ein wichtiges Thema: Es gibt hier neben den beiden Horten drei Kinderkrippen, sechs Kindergärten, zwei kombinierte Krippen und Kindergärten und zwei Mittagsbetreuungen an den Grundschulen.

Zahlen und Fakten zum AWO-Kinderhort Oberasbach:

Bauherrin: Stadt Oberasbach
Träger: AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken e.V.
Architekten: Lemkearchitektur aus Schwabach
Adresse: Kirchenweg 49, gleich neben Grundschule Altenberg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-8 Uhr, 11.15 Uhr bis 17 Uhr
Baubeginn: März 2016
Richtfest: 27. Juli 2016
Übergabe: 1. September 2017
Vier Hort-Gruppen (für derzeit bis zu 108 Kinder), erweiterbar auf acht
Grundfläche: 976m²
Haushaltsansatz: 3,3 Millionen Euro
Geplante Kosten: 2.782.000 Euro
Förderung: 1.143.000 Euro durch die Regierung von Mittelfranken (nach Finanzausgleichsgesetz FAG für alle Kindertagesstätten)
Geplant: Tag der offenen Tür im Frühjahr 2018


(Autor: sm)

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