AAA
Kontrast
Aktuelles

Oberasbacher wurden für langjährige häusliche Pflege ausgezeichnet

Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber und Landrat Mathias Dießl beglückwünschen Wilhelmine Thellmann zur Auszeichnung

Siegfried Haus erhält von Landrat Mathias Dießl die Urkunde und Pflegemedaille

Mit der Pflegemedaille sowie der Dank- und Ehrenurkunde der Bayerischen Staatsministerin Emilia Müller wurden die Oberasbacher Wilhelmine Thellmann und Siegfried Haus geehrt. Landrat Mathias Dießl überreichte die Auszeichnungen für besondere Verdienste um pflege-bedürftige behinderte Menschen im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Wilhelmine Thellmann pflegt seit vielen Jahren im eigenen Haus ihren Ehemann Richard. Seit dem Thamalusinfarkt im Dezember 2012 ist er auf den Rollstuhl angewiesen und be-nötigt Hilfe rund um die Uhr mit einem entsprechenden körperlichen Einsatz. Die intensive Pflege geht jedoch länger zurück und ist erforderlich seit den Schlaganfällen in den Jahren 2005 und 2007. Hinzu kommt eine Parkinsonerkrankung. Hilfe musste Wilhelmine Thellmann ihrem Mann jedoch schon seit längerer Zeit angedeihen lassen, denn seit 1981 ist er auf dem rechten Auge komplett erblindet und hatte eine hochgradige Sehbehinderung auf dem linken Auge. Seit August 2005 ist er komplett erblindet.
 
Siegfried Haus kümmert sich seit 2008 ganz intensiv und aufopferungsvoll um seine schwer an Demenz erkrankte Ehefrau Marga. Bei allen Dingen des täglichen Lebens braucht sie Hilfe und zwangsläufig Beauf-sichtigung. Frau Haus ist sehr unruhig und deshalb besteht stets die Gefahr, dass sie das Haus verlässt. Er engagiert sich daneben in der Diakonie Fürth besonders in der Gesprächs-gruppe für Angehörige demenzkranker Menschen als ehrenamtlicher Mitarbeiter. Vorträge hält er dabei auch in anderen Landkreiskommunen.

Seine Erfahrungen hat Siegfried Haus zudem niedergeschrieben in einem Buch mit dem Titel „Der langsame Abschied von Marga“ und den bezeichnenden Untertitel „Nicht der De-mente ist das Problem, sondern die Angehörigen“. Die Veröffentlichung stellt jedoch nicht nur das Leben mit Demenzkranken dar, sondern gibt vorallem hilfreiche Tipps für Angehörige.
 

Kommentar hinzufügen
Felder mit * sind Pflichtfelder
Keine Kommentare
Wir sind für Sie da
Stadt Oberasbach

Rathausplatz 1
90522 Oberasbach

Fon: (0911) 9691 - 0
Fax: (0911) 693 174
stadt@oberasbach.de

Öffnungszeiten:

MO bis FR 8 - 12 Uhr

MI zusätzlich 13 - 18 Uhr