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Ostermarkt in Olawa (Ohlau)

Trinationaler Marktstand

Erste Bürgermeisterin Huber vor dem Marktstand mit Infos aus Oberasbach

Beispiel für einen traditionellen Palmwedel

Europäisches Mahl mit den Partnerstädten von Olawa

Erstmals präsentierte der Kulturverein die Stadt Oberasbach zusammen mit Vertretern unserer Partnerstädte L'Aurence Glane Developpement (Frankreich) und Riolo Terme (Italien) auf dem Ostermarkt in unserer polnischen Partnerstadt Olawa.

Der Ostermarkt fand erst zum zweiten Mal in Olawa am Samstag und Palmsonntag rund um das neu renovierte Rathaus statt. Trotz des kühlen Regenwetters war der Markt sowohl von der Anzahl der Aussteller als auch von den Besuchern her gut frequentiert. Neben den vielfältigen Aufführungen der verschiedensten Gruppen auf der Bühne boten die Marktstände u.a. der Schulen und gemeinnützigen Organisationen regionale Produkte, wie Käse, Wurstwaren, Gebäck, Honig, sowie gebastelte Osterdekorationen, Osterkarten, Schmuck und Töpferwaren an. Daneben konnten Kinder Eier bemalen oder sich schminken lassen. Eine besondere Attraktion waren für sie aber die lebenden Küken und Hasen.

Beeindruckend war es auch die polnische Tradition mit dem Schmücken von Palmwedeln und den entsprechenden Wettbewerb zu verfolgen.

Der Kulturverein Oberasbach und die Partner ergänzten das Angebot mit Fränkische Bratwürsten, Bier,  Spielwaren ( Playmobilfiguren), französischen und italienischen Weinen, Käse und Wurst. Dabei stand im Vordergrund, mit den Bürgerinnen und Bürgern von Olawa in Kontakt zu treten.

Ein besonderes europäisches Flair ist insbesondere dadurch entstanden, dass auch Vertreter der Tschechischen und Rumänischen Partnerstädte Olawas -Ceska Trebova und Sighetu Marmatiei, gleich neben unserem Stand präsent  waren.

Der neu gewählte Bürgermeister Tomasz Frischmann und die zweite Bürgermeisterin haben am Samstagabend zu einem europäischen Mahl eingeladen - Rumänier, Tschechen, Franzosen, Italiener, Deutsche und Polen an einem Tisch. Derartige Momente sind unglaublich wichtig, um die Europäische Partnerschaft weiter zu entwickeln und den europäischen Frieden zu sichern.

Dazu trägt sicher auch bei, dass zum ersten Mal auch Gäste(Franzosen, Italiener) bei Gastfamilien untergebracht worden waren. So werden europäische Freundschaften geschlossen, denn die Gastfamilien haben bereits jeweils Gegeneinladungen erhalten.

Wilhelm von Humboldt wird das Zitat zugeschrieben „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“.  Die  trinationalen Freunde besichtigten deshalb  gemeinsam bei der Hinfahrt das ehemalige STASI-GEFÄNGNIS von  Bautzen  und auf dem Rückweg von Olawa das Konzentrationslager Auschwitz.  Das waren Momente mit hohem Symbolwert – hier die Geschichte Deutschlands und damit Europas gemeinsam zu erfahren und zu werten. Ob die Haftbedingungen in Bautzen oder die Besichtigung von Ausschwitz, es  ging allen Beteiligten unter die Haut. Man war sich einig, dass nur eine umfassende europäische  Bürgerschaft und Freundschaft in Zukunft der Garanten sind, um solche Erfahrungen zu überwinden und zu unterbinden.

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