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Platz für alle – Grün für alle

Sieger des Architekturwettbewerbs “Ab in die Mitte” v. l. Jörg Franke, Edgar Tautorat und Michaela Messmer

Das Konzept des Siegers des Architekturwettbewerbs “Ab in die Mitte”

Die Umgestaltung und Sanierung eines Stadtzentrums mit dem Charme der 70er Jahre, im Spannungsfeld der unterschiedlichsten Funktionen, Anforderungen und Nutzern war eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Die sieben eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigten alle großen Ideenreichtum und hohe Qualität. Den Siegerbeitrag hat das Architekturbüro Franke & Messmer, aus Emskirchen zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Tautorat, aus Fürth entwickelt. Sie werden jetzt mit der weiteren Planungsleistung beauftragt.
 
Ausschlaggebend für die Wahl der 16 köpfigen Jury war folgende Herangehensweise. Unter dem Schlagwort - Reduce, Reuse, Recyle - Vermeiden, Wiederverwenden, Erneuern – wird das Bestehende, was auch immer vorgefunden wird und wie auch immer seine Komponenten sein mögen, als Bereicherung angesehen. So muss die neue Baumasse zusammen mit dem alten Bestand etwas Rundes und Schlüssiges ergeben. Parkplatz und Festwiese sollen erhalten bleiben, auch während der Umstrukturierung.

Platz für alle
Der neue Rathausplatz soll das Stadtzentrum beleben und bessere Attraktivität und Aufenthaltsqualität bieten. Bestehende Gebäude sollen energetisch saniert werden und eine einheitliche Farbgebung entwickelt werden. Die Ornamentik der bestehenden Pflasterflächen rund ums Rathaus soll auf den neu zu gestalteten Flächen aufgenommen werden. Zwei Gebäude an der Spitze des Platzes an der Kurt-Schumacher Str. / Hochstraße sowie ein Stadtmöbel (mit vielen Funktionen) entlang der Hochstraße sollen einen lockeren Rahmen für den zentralen Rathausplatz geben. In einem dieser Gebäude könnten beispielsweise die Stadtbücherei, die VHS und das technischen Rathaus untergebracht werden. Generell soll eine Durchlässigkeit zum Vorplatz der Markuskirche gegeben werden und mit weiteren Licht- und Blickachsen die Sicht zum Rathaus erhalten bleiben. So entsteht die neue Mitte in Oberasbach, ein Marktplatz mit gleich großer Fläche wie vorher, abgeschirmt von Straßen und Wohnbebauung, der schwellenlos alle den Platz begrenzenden Einrichtungen verbindet. Er wird allen Anforderungen gerecht und bietet Parkfläche. Aber auch Trempel- und Weihnachtsmarkt oder Christbaumverkauf werden dort zukünftig möglich sein. Im Rahmen der Umstrukturierungen wird die Tiefgarage neu gebaut.

Grün für alle
In der Stadtpromenade sollen die Ränder mit Funktionen belegt werden, damit die Mitte für ungebundene Nutzung freibleiben. Als Ergänzungen sollen Schwerpunkte z.B. ein DFB-Minispielfeld, Kneip-Becken, Boule, Kinderspielplatz) entstehen. Gleichzeitig soll ein Boulevard entstehen der die Ortsmitte mit den Gemeinbedarfseinrichtungen Jugendzentrum, Schulzentrum und katholische Kirche verbindet.

Wie geht es nun weiter?
Für unsere neue Mitte werden alle Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden aus dem Rathausumfeld in die weiteren Entwicklungen mit einbezogen. Folgende Schritte werden nun notwendig:

•    Das Sanierungsgebiet und die Förderkulisse in Zusammenarbeit mit der Regierung von Mittelfranken festlegen
•    Die Änderung des Bebauungsplanes 77/1 durchführen
•    Die vorgeschlagenen öffentlichen Flächen und Gebäude konkretisieren
•    Das Parkraummanagement zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickeln
•    Die Aktivierung und Beteiligung der Gewerbetreibenden im Rathausumfeld forcieren

Seitens der Sieger wurden in ihrem Wettbewerbsbeitrag mögliche Bauabschnitte skizziert. Für das Rathausumfeld ist eine zweistufige Umstrukturierung zwischen Rathaus und Hochstraße denkbar. Teil 1 im Bereich der jetzigen Tiefgarage mit einem Behelfs(park)platz auf der bestehenden Wiese. Teil 2 mit den neu zu erstellenden Gebäuden, der dann nach Fertigstellung der Tiefgarage angegangen werden kann. Der Bauabschnitt Landschaftspark / Stadtpromenade ist davon unabhängig und kann jederzeit begonnen werden.

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