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Aktuelles

Prämierung modellhafter Bauprojekte 2011

Preisträger 2011 - in der Mitte Diakonieverein, 2. Vorsitzender Forman, Familie Hundhammer

Vom „Stromrebellen“ zum bundesweiten Stromversorger

Stadt zeichnet umfassende Sanierungen und ein Nahwärmenetz mit dem Klimaschutzpreis aus. Der Pionier der Energiewende Dr. Michael Sladek begeisterte in einem faszinierenden Vortrag über die Entstehung und Entwicklung der Elektrizitätswerke Schönau die zahlreichen Zuhörer. Anschließend erhielten der Diakonieverein Oberasbach und die Familie Hundhammer den Klimaschutzpreis der Stadt Oberasbach.

Lesen Sie die gesamte Pressemeldung hier...

Wohnhaus
Diakonie Oberasbach

1.Preis: Diakoniestation

Begründung: Die energetische Sanierung des Wohnhauses des Diakonievereines wurde zum Anlass genommen, Diakoniestation und Wohnhaus mit einem gemeinsamen Blockheizkraftwerk mit Wärme zu
versorgen. Das Blockheizkraftwerk (KWK=Kraft-Wärme-Kopplung) deckt für beide Gebäude die thermische Grundlast ab.

Spitzenlasten bei extrem tiefen Temperaturen (wie z.B. heuer im Januar) werden durch ein Gasbrennwertgerät in der Diakoniestation abgedeckt. Die im Wohnhaus vorhandene Ölheizung wurde außer Betrieb genommen und es wurde weiterer Platz im Kellergeschoß geschaffen. Die Kraft-Wärme-Kopplung bringt eine eigene Stromerzeugung mit sich, der zum Großteil in der Diakonie verbraucht wird.

Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz gegen Vergütung eingespeist. Die Maßnahme zeigt modellhaft, wie derartige Kraft-Wärme-Kopplungen in Verbindung mit Kleinwärmenetzen trotz bürokratischer
Hürden umgesetzt werden können. Das Ziel sollte mittelfristig sein, den erzeugten Strom auch möglichst selbst zu nutzen. Weitere Potentiale werden deshalb im Einsatz des selbst erzeugten Stroms für künftige
Elektrofahrzeuge der Diakonie gesehen.

Wohnhaus
Pelletheizung

2. Preis: Energetische Sanierung St. Lorenz-Str. 134, Fam. Hundhammer

Begründung: Es handelt sich um eine weitgehend vollständige energetische Sanierung der Hüllflächen und den Austausch des Wärmeerzeugers. Die Hüllfläche (Dach, Fassade, Fenster) wurden umfassend saniert, Kältebrücken beseitigt.

Durch Einsatz einer Pellet-Heizung mit solarer Unterstützung konnte vollständig auf fossile Brennstoffe verzichtet werden.

Das Vorhaben zeigt, dass auch ältere Gebäude durch ein gesamtheitliches Sanierungskonzept klimaneutral und wirtschaftlich auf den Stand eines Neubaues gebracht werden kann. Die Maßname zeigt auch, dass die Umsetzung einer energetischen Sanierung anhand eines Sanierungsplanes erfolgen sollte.

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