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Aktuelles

Protokoll Arbeitskreis Klimaschutz am 25.11.2014

Ergebnisniederschrift über die 22. Sitzung des Arbeitskreises am 25.11.2014

Tagesordnung
1. Rückblick: - Pflanzbereiche im Stadtgebiet
2. Sachstand CarSharing-Projektt
3. Thema Baum: Präsentation im Stadtrat
4. Thema: Stadtwerke
5. Plastikfreie Stadt (Roßtal)
6. Nächstes Treffen des AK
7. Wünsche und Anregungen

Teilnehmer
Herr Franz X. Forman (Stadtrat)
Herr Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora
Herr Jochen Riedl (Stadtrat)
Frau Ulla Lippmann (Bund Naturschutz)
Herr Hofmann (Bürgervertreter)
Herr Lischerong (Baumentwicklungskonzept)
Herr Schrumpf (Stadtseniorenrat)

TOP 1 

Rückblick
Thema Baum: Pflanzbereiche im Stadtgebiet

Herr Lischerong hat mit Frau Bürgermeisterin Huber und Herrn Kleinlein eine Besichtigung möglicher neuer Baumstandorte durchgeführt.

Eine Liste mit 150-160 neuen Standortvorschlägen wurden dem Bauamt zur weiteren Bearbeitung übergeben. Neben der Prüfung, ob es sich um Flächen im Besitz der Stadt Oberasbach handelt, muss auch kontrolliert werden, ob sich im Untergrund der geplanten Baumscheiben Versorgungsleitungen befinden. Die Überprüfung wird voraussichtlich bis Februar 2015 dauern. Im Anschluss daran wird Herr Lischerong den AK Klimaschutz über den Sachstand informieren. Nach Einschätzung von Herrn Lischerong wäre eine Umset-zung von etwa 10 % realistisch, insbesondere in der Schiller-, Gothaer, Albrecht-Dürer- und Rehdorfer Straße sowie am Gymnasium. Weiterhin bietet sich die Fläche (Dreieck) zwischen der alten und neuen Langenäcker Straße für eine Streuobstwiese an. Diese Flä-chen befinden sich jedoch nicht im Eigentum der Stadt Oberasbach.

Herr Schikora informierte den AK, dass in der nächsten UBG-Sitzung über Baumpflan-zungen entlang der Rehdorfer Straße abgestimmt wird.

TOP 2 

Car-Sharing

Herr Forman informierte, dass die Anzahl der ca. acht Nutzer gleichbleibend ist. Im Jahr 2015 soll von einer Familie aus Zirndorf ein neues Auto angeschafft werden. Der Standort des Fahrzeuges verbleibt jedoch am „Netto-Parkplatz“. Der Versicherungsschutz wurde erweitert.

Frau Lippmann bittet um eine Überprüfung, ob auch Jugendliche unter 23 Jahre mit aufgenommen werden können, denn dann könnte auch in den Fahrschulen für das Projekt geworben werden. Frau Lippmann sieht bei den Jugendlichen in diesem Alter auch einen größeren Bedarf und neue Mitglieder könnten gewonnen werden.

Herr Forman gibt zu bedenken, dass bei Fahrern unter 23 Jahre der Versicherungsbeitrag erheblich steigen würde. Daher müsste erst das Einverständnis der Car-Sharing-Mitglieder eingeholt werden. Er spricht diesbezüglich mit Herrn Parth. Es soll überprüft werden, wie viele Jugendliche unter 23 erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die bisherigen Kosten pro Mitglied nicht steigen.

Der AK Klimaschutz beschließt zudem einen Zuschussantrag zu stellen.

TOP 3

Thema Baum: Präsentation im Stadtrat

Die Präsentation im Stadtrat erfolgt nach Prüfung der Vorschläge von Herrn Lischerong durch Herrn Kleinlein bzw. das Bauamt.

TOP 4 

Thema: Stadtwerke

Zunächst informiert sich Herr Schrumpf über den Sachstand des geplanten Nahwärme-netzes.

Herr Schikora informierte, dass die Infra beauftragt wurde, die Grundauslastung zu über-prüfen. Derzeit gibt es zu wenig Eigentümer (Hotel, Rot Kreuz, Privatunternehmer), die sich für ein Nahwärmenetz interessieren. Ein Nahwärmenetz rentiert sich insbesondere dort, wo keine energetische Sanierung stattgefunden hat bzw. aus bautechnischer Sicht nicht geschehen kann. Der Bericht der Infra liegt noch nicht vor und ist abzuwarten.

Zu den Stadtwerken gaben Herr Forman und Herr Schikora die Auskunft, dass die derzei-tigen Verträge mit der N-Ergie AG noch bis zum 1.1.2016 bestehen. Es erfolgt ein offenes Vergabeverfahren. Der Vergabeausschuss des Stadtrates wird nach dem 31.1.2015 zu weiteren Sitzungen einberufen.

TOP 5

Plastikfreie Stadt (Roßtal)

Herr Parth ist nicht anwesend, daher wird dieser TOP verschoben.

TOP 6

Nächstes Treffen des AK:

Mittwoch, den 11. Februar 2015 um 18.00 Uhr im BIT (BIT ist reserviert)

Herr Lischerong wird berichten, was es Neues zum Thema Baum/ Pflanzbereiche im Stadtgebiet gibt.

TOP 5

Wünsche und Anregungen

Herr Lischerong regt an, die ca. 200 Jahre alten Eichen auf dem Festplatz in Unterasbach als „Naturdenkmal“ unter einen besonderen Schutz stellen zu lassen. Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Stadt Oberasbach. Eine diesbezügliche Anfrage wurde an die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Fürth gestellt.  

Die Antwort dazu von Herrn Leßmann vom 02.12.2014:

Bäume können als Naturdenkmal geschützt werden, wenn sie besonders alt, schön, außergewöhnlich oder von historischer Bedeutung sind. In der Regel werden Bäume aber erst dann geschützt, wenn sich Ungemach für deren Überleben abzeichnet.

Besteht Gefahr, dass der Eigentümer der Bäume in absehbarer Zeit Veränderungen vornehmen oder zulassen will, die das Überleben der Bäume gefährden?

Sollten die Eichen ggf. so geschützt werden, dass die Kärwa in den kommenden Jahren dort nur noch eingeschränkt stattfinden kann?

Die UNB berät gerne zur Sache, bevor ein formales Verfahren zum Schutz als Naturdenkmal gem § 28 BNatSchG eingeleitet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Leßmann

Oberasbach, 04.12.2014
Stadt Oberasbach
i. A.
Seubert

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