AAA
Kontrast
Aktuelles

Rahmenplan statt Gestaltungssatzung für den Altort Oberasbach

Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber bei der Vorstellung des in einem „Bürgerprojekt“ entwickelten Rahmenplan

Nach einer emotional geladenen Versammlung im Januar zu einer in Frage stehenden Gestaltungssatzung zeigten sich die zur neuerlichen Ortsteilbürgerversammlung erschienen rund 80 Oberasbacherinnen und Oberasbacher mit den nun entwickelten Planungen zufrieden. Grund für das vor einigen Jahren angegangene Verfahren waren Bauvorhaben, die den typisch regionalen Baustil und das unverwechselbare Erscheinungsbild des Altorts mit der prägenden St.-Lorenz Kirche erheblich zu beinträchtigen drohten.

An diesen neuen Vorstellungen der baulichen Entwicklung – im Altort stehen die ältesten Gebäude des gesamten Stadtbereichs – waren Bürgerinnen und Bürger in einem vorbildlichen Prozess selbst beteiligt. Bürgermeisterin Birgit Huber und der Stadtrat ermöglichten dieses Bürgerprojekt, nachdem an der eigentlich spruchreifen Gestaltungssatzung einige Zweifel laut wurden.  

Vier Arbeitsgruppen zu den Themen „Nutzung und Dichte“, „Grün-Umwelt-Freiräume“, „Ortsbild und Baugestaltung“ und „Verkehr“ trafen sich meherere Male im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde St.-Lorenz. Schwerpunkte waren dabei die Umnutzung, Sanierung und Weiterentwicklung des Gebäudebestandes und die Gestaltung der öffentlichen Flächen. Allen war dabei klar, dass Änderungen in der Ortsstruktur eintreten werden, es galt deshalb diese in „geordnete“ Bahnen zu lenken.

Architektin Brigitte Sesselmann stellte das Projekt im Einzelnen vor. Sie machte dabei auch klar, dass der sog. Rahmenplan keine bindende Vorschrift ist. Mehr oder weniger handle es sich dabei um eine Selbstbindung der Stadtverwaltung, so Sesselmann.

Vier Analysepläne wurden zusammen mit der beauftragten Architektin Brigitte Sesselmann entwickelt. Darin ist per Plan skizziert und textlich niedergelegt, was unbedingt in der Substanz des Ortes erhalten werden sollte und wo Veränderungen wünschenswert wären. Mit den Eigentümern dieser zu entwickelnden Bereiche führte man gesonderte Gespräche. Am Ende stand nun ein sog. Rahmenplan, der noch bis 30. November im Rathaus ausliegt. Anregungen und Hinweise dazu können gegeben werden, bevor sich der Stadtrat wieder mit dem Thema beschäftigt.

Anfragen gab es bei der Ortsteilbürgerversammlung kaum. Natürlich wurde von einigen Oberasbachern dargelegt wie schwierig ein Umbau eines bestehenden Gebäudes, im Gegensatz zu einem Neubau, sein kann und die damit verbundenen Kosten nicht zu stemmen seien. Bürgermeisterin Birgit Huber bot dazu eine umfassende Beratung seitens des Bauamtes an.

In Zusammenhang mit den groben Wegeplanungen kam man dann auf das „Hundeproblem“ zu sprechen. Einige Bürgerinnen und Bürger äußerten dazu ihren Unmut. Zusätzliche Wege würden ihrer Meinung nach die Situation nur noch verschärfen. Mehr Kontrollen wurden angeregt, selbst ein „DNA-Überwachungssystem“ kam zur Sprache.

Kommentar hinzufügen
Felder mit * sind Pflichtfelder
Keine Kommentare
Wir sind für Sie da
Stadt Oberasbach

Rathausplatz 1
90522 Oberasbach

Fon: (0911) 9691 - 0
Fax: (0911) 693 174
stadt@oberasbach.de

Öffnungszeiten:

MO bis FR 8 - 12 Uhr

MI zusätzlich 13 - 18 Uhr