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Siedlung am Hölzleshoffeld in Unterasbach...

...integriertes und städtebauliches Quartierskonzept gestartet

Diese Siedlung südlich der S-Bahntrasse im Ortsteil Unterasbach wird von Birkenstraße, Oberem Locher Weg, Tannenweg und Platanenweg begrenzt. Sie wurde überwiegend 1961 von einem Bauträger als Ganzes geplant und gebaut. Dadurch sind Häuser und Grundrisse relativ ähnlich und homogen. Das Areal zeichnet sich durch verhältnismäßig große Grundstücke und viele Grünbereiche aus. Nun sind die Häuser in die Jahre gekommen. Oftmals steht ein Generationswechsel, ein Verkauf oder auch eine energetische Sanierung an. Es zeigt sich, dass hier ein systematischer Handlungsbedarf besteht. Was ist fachlich richtig? Inwieweit kann in diesem Bereich überhaupt noch nachverdichtet, d.h. Häuser in die Lücken gebaut werden? Auch das Thema der klimagerechten Stadt und hier insbesondere die energetische Sanierung und Weiterentwicklung von Quartieren werden die Diskussionen zunehmend beherrschen. Denn bei der Erneuerung und Revitalisierung älterer Quartiere und beim Werterhalt der Immobilie werden Sanierung und Energieverbrauch immer bedeutender. So kommt das vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung aufgerufene KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ genau zur richtigen Zeit. Die Stadt hat in diesem Programm eine Förderung beantragt, die 65 % der Planungskosten der Stadt als Zuschuss übernimmt. Das Architekturbüro Vogelsang und Sesselmann zusammen mit dem Landschaftsplanungsbüro Gräßle wurde Ende Januar damit beauftragt, die Planungen für ein integriertes städtebauliches Konzept für dieses Viertel durchzuführen.

Zielsetzung und Nutzen
Zielsetzung der Stadt Oberasbach ist es, die Lebens- und Wohnqualität auch für die Zukunft zu erhalten. Die Energieeffizienz der Gebäude soll erhöht werden und damit die Energiekosten durch Sanierung so preiswert wie möglich gestaltet werden. Dabei soll aber auch der Charakter dieses Gebietes nicht verloren gehen. So wird es auch klare Vorgaben geben, wie eine Nachverdichtung behutsam und ökologisch und unter Abgleich mit der bestehenden Infrastruktur sinnvoll durchgeführt werden kann. Weiterhin werden Ideen und Konzepte erstellt, wie die einzelnen Liegenschaften umgebaut bzw. ausgebaut oder energetisch saniert werden können. Hiervon profitieren insbesondere die Anwohner und Eigentümer. Sie bekommen Lösungsvorschläge aufgezeigt, wie Sie ihr Grundstück und ihre Liegenschaft ertüchtigen können, damit die Lebensqualität im Viertel und der Wert ihrer Immobilie auch in die Zukunft erhalten wird.

Projektablauf
Bisher beantragt wurde der erste Projektschritt. In diesem werden, unter Einbeziehung und Mitwirkung der Anwohner, eine Bestandsaufnahme und ein städtebauliches Konzept durchgeführt. Dabei werden die unterschiedlichsten Aspekte untersucht: Altersstruktur, Zusammensetzung der Familien, Grundtypen der Gebäude, Art der Heizung, Gebäudegrundriss und Höhe, Freiflächen und Gartenzonen, bestehende Infrastruktur und Baulückenergänzungen und vieles mehr. Nach einem Jahr wird dann das integrierte Entwicklungskonzept fertig gestellt sein, durch das Defizite ermittelt und der Handlungsbedarf für Stadt und Bürger bestimmt werden. Dieses Entwicklungskonzept ist dann die Grundlage für die Beantragung des zweiten Projektteils, der ebenfalls von der KfW bezuschusst wird und durch den ein Informations- und Beratungsangebot für die Bürger zur Verfügung gestellt werden soll. Ein Energiemanager wird dann Mieter und Eigentümer beraten und begleiten.

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