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Staatsminister Söder übergibt persönlich Breitband-Förderbescheid für Oberasbach

Freuen sich über schnelleres Internet: Oberasbachs Dritter Bürgermeister Thomas Peter, Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora, Staatsminister Dr. Markus Söder, Erste Bürgermeisterin Birgit Huber, Michael Langer, Breitbandberatung Bayern GmbH (von links)

Außergewöhnlicher Besuch im Oberasbacher Rathaussaal: Am 30. März 2016 überbrachte Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Finanzen, Landesentwicklung und Heimat, der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber persönlich einen Förderbescheid für den Breitbandausbau in zwei sogenannten Erschließungsgebieten – Oberasbach erhält als genau 999. Kommune in Bayern Landesmittel für schnelles Internet. Der Freistaat unterstützt damit die bereits weit vorangeschrittenen Bemühungen der Stadt, die schon im letzten Frühjahr ein umfassendes Konzept für einen strategischen Breitbandausbau in Auftrag gegeben hat.

„Wir haben in Oberasbach glücklicherweise bereits einen guten Ausbaustatus im Vergleich zu anderen Kommunen, und mit der Förderung bringen wir nun auch die beiden weißen Flecken in der Linder Siedlung sowie in Rehdorf-Nord und Am Kreuzbach auf die Datenautobahn. Dafür bedanken wir uns sehr!“, erklärte Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber bei der Übergabe des Förderbescheids, zu der auch zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte Oberasbachs und Walter Gieler, Wirtschaftsförderer des Landkreises, gekommen waren. Und weiter: „Mit unserem unabhängig von Förderanreizen erstellten Masterplan für den Ausbau, der etwa bei unseren diesjährigen Straßenbauprojekten in der Rehdorfer Straße und in der Bahnhofstraße schon Leerrohre für  Glasfaserkabel vorsieht, sind wir aber schon auf einem sehr guten Weg.“

Staatsminister Söder dankte der Stadt seinerseits für ihr bereits gezeigtes Engagement beim Breitbandausbau, mit dem Oberasbach in Mittelfranken in guter Gesellschaft ist: Mit 200 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 95 Prozent im Förderverfahren. 99 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 36 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal knapp 149 Millionen Euro in Mittelfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder. Der Freistaat Bayern fördert den Aufbau von hochleistungsfähigen Breitbandnetzen, wo die Übertragungsraten unter 30 Mbit/s betragen und keiner der lokalen Anbieter Ausbaumaßnahmen plant. Er sei gerne für den 999. Förderbescheid nach Oberasbach gekommen, schließlich hätten seine Eltern noch ein Grundstück in Altenberg, und beinahe sei er auch Oberasbacher und dann vielleicht auch Bürgermeister geworden, scherzte Söder in seiner Ansprache.

Mit der Förderung aus München kann sich Oberasbach jetzt über eine Finanzspritze von 81.392 Euro freuen. Damit sind 70 Prozent der Kosten für den Breitbandausbau in den beiden Erschließungsgebieten abgedeckt.

Bürgermeisterin Birgit Huber bedankte sich auch ausdrücklich bei dem ebenfalls anwesenden Michael Langer von der Breitbandberatung Bayern GmbH für seine Unterstützung bei der Erstellung des Förderantrages: „Sich alleine durch den Förderdschungel zu arbeiten, kann für kleinere Kommunen eine ziemliche Herausforderung sein.“

Den Auftrag für den geförderten Ausbau hat nun die Telekom als günstigster Anbieter erhalten. Im April 2017 sollen dann 321 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) nutzen können. Die Telekom wird in Oberasbach rund acht Kilometer Glasfaser verlegen und sieben Multifunktionsgehäuse aufstellen oder mit neuer Technik ausstatten. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich ist.

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