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Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes stellte Umgestaltungsmaßnahme im Bereich der „Sattlerwiese“ vor

Landschaftsplaner Christoph Gräßle informierte ausführlich über die Maßnahme

In den letzten Monaten waren Umgestaltungsmaßnahmen und Bauarbeiten am As-bach im Bereich nördlich des Feuerwehrhauses bzw. des Bauhofes im Gange. Die Verantwortlichen der Stiftung hatten den Stadtrat und den Arbeitskreis „Dorfwettbe-werb“ sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger nun zu einer Vorstellung und einem Rundgang eingeladen.

Presseverlautbarung des Stiftungsrates


Aus dem technisch geprägten, geradlinig verlaufenden Gerinne des Asbachs soll schrittweise wieder ein lebendiges Gewässer werden, das in eine naturnahe, von der Bevölkerung erlebbare Auenlandschaft, eingebettet ist.  Dies entspricht  auch dem Ziel der Stadt, eine grüne Mitte zwischen ihren Ortsteilen auszubilden.

Noch zu Lebzeiten hat Walter Weichlein, ehemaliger Stadtrat sowie Vorstandsmit-glied des Bundes Naturschutz eine “Stiftung zur Renaturierung des Asbachgrundes“ ins Leben gerufen und in diese Stiftung einen beträchtlichen Teil seines Vermögens eingebracht. Nach seinem Tod verwaltet seit dem Jahr 2007 die Stiftung das Bar- und Immobilienvermögen mit dem Vermächtnis, die Entstehung einer „Ökologischen Parklandschaft“ im Bereich des Asbachs zu fördern. Die Förderung umfasst den Ankauf von Grundstücken sowie die erforderlichen landschaftsbaulichen Maßnahmen  Der ehrenamtlich tätige Stiftungsrat besteht aus Oberasbachs Erster Bürgermeisterin Birgit Huber, dem Landschaftsarchitekten Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg, sowie den Herren Peter Fuchs, Oberasbach, und Ludwig Sothmann, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern aus Hilpoltstein.

Der Stiftungsrat hat den Landschaftsplaner Christoph Gräßle, Fürth, mit der Ausar-beitung eines Masterplanes  für den Asbach und seine Zuläufe sowie die gesamte Talaue beauftragt. Die Umsetzung der in diesem Plan dargestellten Ziele übernimmt die Stadt Oberasbach. Die Stiftung fördert das Vorhaben finanziell, organisatorisch und ideell.

Mit dem aktuell fertiggestellten Abschnitt der Renaturierungsmaßnahme im Bereich der sogenannten Sattlerwiese auf einer Länge von 320 m wird zusammen mit dem vor Jahren bereits hergestellten Biotop auf einer Länge von insgesamt 700 m Länge  sichtbar, wie das Gesicht der zukünftigen „Parklandschaft“ in Oberasbach aussehen wird.

  • Der Asbach selber verläuft frei in einem von 3 m auf 7 – 9 m verbreiterten, pflan-zengeprägten Gerinne. Die Uferbefestigungen sind weitgehend entfernt, so dass sich das Gewässer frei entwickeln kann und vielfältige Lebensräume für Flora und Fauna schafft.
  • Der breite Querschnitt verbessert den Hochwasserschutz deutlich.
  • Ein begleitender Weg sowie ortsteilverbindende Wege machen den Asbachgrund für die Bürger im Sinne einer Parklandschaft erlebbar. Diese verbindet als „Grüne Mitte“ die einzelnen Ortsteile Oberasbachs.
  • Die landwirtschaftlichen Nutzungen bleiben bestehen, die Drainagen münden weiterhin in den Asbach.

Umfang der aktuell fertiggestellten Maßnahmen
        
Länge Bachausbau 320 m, Breite 7 – 9 m
Neubau eines wassergebundenen Weges 320 m
Vorgesehene Pflanzung mit 15 Laubbäumen und Ansaat der Flächen mit arten- und blütenreichem Saatgut
Gesamtkosten incl. Mehrwertsteuer € 162.000,--

Die Maßnahmen sind fertiggestellt bis auf einen kleinen Abschnitt des Weges und den Steg über den Asbach. Die Pflanzung und die Ansaaten erfolgen im Frühjahr 2015.

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