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Verabschiedung nach 40 Jahren im Dienst von Oberasbach

Klaus Seubert (rechts) ist nun der Dienstälteste im Oberasbacher Rathaus.

Mit Markus Träger (links) gibt es einen würdigen Nachfolger für Herrn Stünzendörfer.

Ein Urgestein der Oberasbacher Stadtverwaltung ist nun im wohlverdienten Ruhestand: Am 19. Juli 2016 wurde der Geschäftsleitende Beamte und berufsmäßige Stadtrat Wilfried Stünzendörfer nach 40 Jahren im Dienst der Stadt offiziell verabschiedet. An der Feier im Sitzungssaal des Rathauses nahmen die Erste Bürgermeisterin Birgit Huber, ihre beiden Amtskollegen, zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte sowie viele städtische Mitarbeiter und Pensionäre teil, ebenso Ehefrau Renate und Söhnchen Lukas.

Seit Mai 1976 arbeitete Wilfried Stünzendörfer, der seit 1980 Beamter auf Lebenszeit war, bei der Gemeinde Oberasbach, zunächst als Kassenverwalter, dann im Bauamt. Ende 1988 übernahm der "Zahlenmensch" die Systembetreuung und die Organisation, im April 1990 schließlich die Geschäftsleitung.

Über ein Vierteljahrhundert lang prägte der gebürtige Windsbacher die allgemeine Geschäftsführung, die innere Organisation und Geschäftsverteilung in der Verwaltung. Zu seinen Aufgaben gehörten beispielsweise Grundsatzfragen, das Personalwesen, die Volkshochschule, Hort und Kindergarten, Mittagsbetreuungen und das städtische Jugendhaus. Akzente setzte der Diplom-Verwaltungswirt (FH), der sich in insgesamt 130 Lehrgängen u.a. zum Verwaltungsbetriebswirt weiterbildete, in dieser Zeit mit der  EDV-Optimierung der Verwaltung und seinem Engagement für den Ablauf des Festaktes und die Feierlichkeiten zur Stadterhebung von Oberasbach am 30. April 1994. In den letzten Jahren war er der „Strippenzieher“ zur Aufstellung der Stadt als kinderbetreuungsfreundliche Kommune.

"Dass der Mann, der hier im Rathaus wahrscheinlich sogar eine eigene Inventarnummer und bestimmt 80 Prozent aller Mitarbeiter in der Stadtverwaltung selbst eingestellt hat, nicht mehr da sein soll – unglaublich!", scherzte Bürgermeisterin Birgit Huber dann auch in ihrer Dankesrede. "Mit Ihrem Bauchgefühl und Sachverstand haben Sie unsere ganze Organisation und deren Wirken nach außen maßgeblich mitgeprägt. Gemeinsam haben wir schließlich mit Ruhe und Sorgfalt in Herrn Träger einen sehr guten Nachfolger gefunden, der ohne Hektik hier ankommen konnte und Stück für Stück ohne Aufregung seit April Ihre Aufgaben übernommen hat, ohne ins kalte Wasser springen zu müssen. Im Namen der Stadt, des gesamten Stadtrates und aller Bürgerinnen und Bürger und zutiefst auch persönlich möchte ich Ihnen meinen Dank aussprechen, lieber Herr Stünzendörfer, für Ihr 40jähriges Herzblut und Engagement für unsere Stadt!"

Wilfried Stünzendörfer konnte die warmen Wort der Bürgermeisterin nur erwidern: "Wir haben seit Ihrem Amtsantritt 2008 super zusammengearbeitet. Sie waren immer für mich da. Es ist gut, wenn man noch einen über sich hat, der Entscheidungen stützt oder sie einem auch einmal abnimmt.“ Der frischgebackene Privatier weiter: „Vielen Dank auch an alle städtischen Mitarbeiter, besonders die Leiterinnen und Leiter der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen. Ebenso an meinen langjährigen Stellvertreter Klaus Seubert, auf dessen Loyalität ich mich immer verlassen konnte und der jetzt der Dienstälteste im Rathaus ist. Und nicht zuletzt an meine Familie: Ihr habt mich auch in schwierigen Zeiten immer auf andere Gedanken gebracht. Ich bleibe Oberasbach auf jeden Fall verbunden, und ich wünsche meinen Kollegen und dem Stadtrat, dass sie noch viele gute Entscheidungen für unsere liebenswerte Stadt treffen. Auf Wiedersehen!“

Herzlichen Dank für alles, Herr Stünzendörfer, und alles Gute für Sie und Ihre Familie!

Ein Interview mit Wilfried Stünzendörfer lesen Sie hier.


(Autor: sm)

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