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Barrierefreies Internet
Barrierefreies Internet bedeutet, dass die gesuchten Informationen für alle Nutzerinnen und
Nutzer leicht zugänglich sind. Deshalb wurden bei deren Gestaltung einfache technische Lösungen
bevorzugt. Bei Abbildungen wurde der sogenannte Alternativtext unterlegt, damit auch Blinde und
Sehbehinderte die in der Graphik enthaltene Information abrufen können. Auch auf geeignete
Farbkontraste wurde geachtet.
Die Bundesregierung hat die wesentlichen Kriterien zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik
in der Rechtsverordnung nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (BITV), die am 24. Juli 2002 in Kraft
getreten ist, zusammengefasst. Bei der Einhaltung der BITV wird insbesondere der Zugang zu Webseiten
durch blinde und sehbehinderte Surfer gewährleistet. Für die Webangebote von öffentlichen Stellen ist
Barrierefreiheit ab 2005 Pflicht.
In Deutschland leben etwa 6,6 Mio. Menschen mit Behinderungen. Der Anteil der Internetnutzer ist unter Behinderten überdurchschnittlich hoch. Für Sehbehinderte gibt es Screenreader, die den Inhalt einer Webseite in gesprochene Sprache umwandeln oder mit Hilfe einer Braillezeile darstellen.
Für die richtige Darstellung von Internetseiten mit solchen Ausgabemedien müssen bestimmte Standards eingehalten werden. Sie müssen streng nach den HTML 4- und CSS 2.0-Standard geschrieben sein. Dazu gibt es weitere Vorgaben, die zum Beispiel in der "Barrierefreie Informationstechnik Verordnung" (BITV) oder im "Web Content Accessibility Guideline 1.0" (WCAG) festgehalten sind.
Hier die Zusammenfassung der Kriterien, die berücksichtigt wurden:
- Zum Aufbau der Seite wurde auf Layout-Tabellen und die Verwendung von Frames verzichtet. Für die Formatierungen wurden ausschließlich Cascading StyleSheets verwendet.
- Alle Grafiken, Bilder dieser Webseite sind mit einem kurzen alternativen Text hinterlegt.
- Die Navigationspunkte lassen sich sowohl mit der Maus als auch mit der Tastatur bedienen. Auf die Verwendung der sogenannten "Accesskeys" wurde verzichtet. Diese Accesskeys verlangen meistens die gleichzeitige Betätigung mehrerer Tasten und führen außerdem bei sehr vielen Computernutzern zu Konflikten mit anderen Funktionen oder Programmen. Wir empfehlen stattdessen die Benutzung der Tabulatortaste, die Sie schnell von einem Menüpunkt oder Link zum nächsten führt.
- Alle Schriften sind skalierbar.
- Die Seiten funktionieren auch ohne JavaScript. Auf Pop-Up-Fenster wurde, soweit es möglich war, verzichtet. Für externe Links sind spezielle Hinweise vorhanden.
- Tabellen werden nur ausschließlich für Inhalte verwendet, ein lineares Leseverhalten ist ermöglicht.
- Die Seiten sollten den formalen Anforderungen und Standards (HTML, CSS), die durch das W3C formuliert wurden, entsprechen.
Die nächsten zwei Punkte werden bei der Erstellung von Inhalten berücksichtigt:
- Strukturierung der Inhalte z. b. alle Inhalte sind durch die erforderlichen logischen Strukturelemente (Überschriften, Absätze, Listen) gegliedert.
- Verwendung einer klaren und einfachen Sprache

