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Kontrast
Lärmschutz

Frage - Sehr geehrte Damen und Herren, heute erhielten wir das Informationspaket der Bahn AG für die S-Bahnstrecke Nürnberg -Ansbach mit der Taktfrequenz 6 Züge pro Stunde (Nürnberg-Ansbach / Ansbach-Nürnberg). Auf unsere telefonische Anfrage wurde  uns mitgeteilt, dass wie bisher die alte Lock und die alten Waggon im Einsatz sein werden, ebenso, dass keine Lärmschutzwände vorgesehen sind.
Wir wohnen eine Häuserreihe entfernt der Bahnstrecke und finden die zu erwartende Lärmbelästigung mit der alten Eisenbahn und fehlenden Lärmschutzwänden unzumutbar. Wir bitten Sie um nähere Auskünfte für unsere oben formulierten Sorgen.
Mit freundlichen Grüßen K.

Antwort - Sehr geehrter Herr K., die Stadt Oberasbach hat im November 2010 ein Ingenieurbüro mit der Ausarbeitung eine Lärmschutzgutachtens beauftragt. Dieses soll den von der Bahnlinie Nürnberg - Ansbach ausgehenden Lärm und insbesondere dessen Auswirkung zunächst auf die jeweils erste Gebäudezeile untersuchen. Auf Basis dieser dann belegbaren Daten soll versucht werden, Lärmschutzmaßnahmen bei der DB AG bzw. beim Eisenbahnbundesamt durchzusetzen. Ob uns das gelingen wird, ist offen, denn es gibt keine rechtliche Grundlage die Bahn zu zwingen.Zur derzeitigen Beurteilung des von der Bahnlinie ausgehenden Lärmes ist das Bundesimmissionsschutzgesetz bzw. die 16. BImSchV heranzuziehen. Danach liegt für die DB AG nur eine Verpflichtung vor Lärmschutzmaßnahmen durchzuführen bzw. entsprechende Nachweise zu erbringen, wenn Neubaumaßnahmen bzw. wesentliche Änderungen an dem Streckennetz vorgenommen werden.  Die Einführung der S-Bahn bzw. der hierfür erforderliche Umbau der Bahnhaltepunkte stellt  leider -  keine wesentliche Änderung des Streckennetzes dar.

Es geht sogar soweit, dass wenn die alte Bibertbahntrasse wieder belebt werden würde, wäre aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine für den Bahnverkehr gewidmete Strecke handelt, von den Anliegern keinerlei Lärmschutzmaßnahmen gerichtlich durchsetzbar. Wieviel Verkehr die Strecke in welcher Taktung nutzt ist  dabei weitgehend  unerheblich.
Der Stadtrat beabsichtigt mit den durch das Ingenieurbüro ermittelten Lärmwerten bei den zuständigen Stellen auf eine zügige Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen zu drängen.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Huber
Erste Bürgermeisterin

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