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Erhebungszeitraum und Fälligkeit der Gewerbesteuer

Der Zeitraum, für den die Gewerbesteuer entsteht bzw. für den sie festgesetzt und erhoben wird, wird als Erhebungszeitraum bezeichnet. Der Erhebungszeitraum ist immer mit dem Kalenderjahr identisch.

Damit die Gewerbesteuer möglichst zeitnah, d.h. bereits während des laufenden Jahres, in dem sie erwirtschaftet worden ist, erhoben werden kann, sieht das Gesetz vor, dass der Steuerpflichtige schon während des Erhebungszeitraumes Vorauszahlungen auf die später festzusetzende Gewerbesteuerschuld leisten muss. Diese Vorauszahlungen sind jeweils zur Quartalsmitte (15.02, 15.05., 15.08 und 15.11.) zu entrichten. Hierdurch vermeidet der Steuerschuldner u.U. hohe Nachzahlungen bei der späteren Festsetzung der tatsächlichen Steuerschuld.

Die Höhe der zu leistenden Vorauszahlungen beträgt i.d.R. jeweils ein Viertel der zuletzt festgesetzten Steuer.

Auf die nach Ablauf des Erhebungszeitraums festgesetzte Steuerschuld werden  die entrichteten Vorauszahlungen angerechnet. Der jeweilige Unterschiedsbetrag ist dann entweder vom Steuerpflichtigen zu fordern (fällig 1 Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheides) oder im Falle einer Überzahlung an ihn zu erstatten (sofort fällig, mit Bekanntgabe des Steuerbescheides).

Steuernachzahlungen und Erstattungen sind nach § 233 a AO zu verzinsen, wenn die Fälligkeit mehr als 15 Monate nach Ihrer Entstehung liegt. Der Zinslauf beginnt also z.B. für die Gewerbesteuer 2012 am 01.04.2014.

Im Falle einer verspäteten Zahlung wird auch noch auf die Entstehung von Säumniszuschlägen hingewiesen.

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