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Sie haben einen Hund oder wollen einen Hund in Ihren Haushalt aufnehmen?
Sie haben einen Hund oder wollen einen Hund in Ihren Haushalt aufnehmen?

Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen und gesetzlichen Regelungen, die jeder verantwortungsbewusste Hundehalter kennen sollte.

Zunächst ist hier die Hundesteuer zu nennen. Sie zählt zu den traditionellen kommunalen Aufwandssteuern. Im Gegensatz zu den Gebühren, für die die Bürger eine Gegenleistung erhalten, werden Steuern, so auch die Hundesteuer, ohne konkrete Gegenleistung erhoben. Die Steuereinnahmen fließen ebenso wie die anderen Steuern dem allgemeinen Haushalt zu und dienen zur Finanzierung der vielfältigen Einrichtungen und Leistungsangebote der Stadt für die Bürgerinnen und Bürgern.

  • Die Stadt Oberasbach erhebt eine Hundesteuer nach der Hundesteuersatzung in der jeweils geltenden Fassung. Die Höhe der Hundesteuer wird dem Hundehalter per Bescheid mitgeteilt. Dieser gilt solange, bis er aufgehoben oder geändert wird. Die Hundesteuer ist eine unteilbare Jahressteuer und daher stets in voller Höhe zu entrichten, auch wenn der Hund nicht während des ganzen Jahres gehalten wird. Nur wenn die Hundehaltung weniger als drei Monate andauert entsteht keine Steuerpflicht. Die Hundesteuer wird am 15. April jeden Jahres fällig. Beginnt die Hundehaltung während des Kalenderjahres, ist die Hundesteuer vier Wochen nach Erhalt des Steuerbescheides fällig.

  • Das Halten eines Hundes wird aktuell mit einem Betrag von 70 Euro jährlich besteuert. Für Kampfhunde gilt derzeit ein erhöhter Steuersatz in Höhe von 480 Euro pro Jahr. Eine Ausnahme von dieser Regelung ist bei bestimmten Hunderassen und Mischlingsarten möglich, für die ein sogenanntes Negativzeugnis erstellt werden kann. Nach Vorlage dieses Negativzeugnisses wird vom Halter der normale Steuersatz in Höhe von 70 Euro erhoben.

  • Die Steuerpflicht entsteht, sobald ein Hund vier Monate alt wird, bzw. nachdem der Hund in den Haushalt aufgenommen wurde. Der Hund ist dann innerhalb von zwei Wochen im Steueramt anzumelden (Bitte Impfpass oder Heimtierausweis mitbringen). Sollten Sie hierfür unser >>>Anmeldeformular verwenden, fügen Sie dem Vordruck bitte eine Kopie des Impfpasses oder des Heimtierausweises bei.

  • Auch die Abmeldung oder eine Adressänderung des Hundehalters sind dem Steueramt unverzüglich mitzuteilen. Über Weggabe, Verkauf oder Tötung des Hundes ist ein Nachweis vorzulegen. Die Steuermarke ist in jedem Fall zurückzugeben.

  • Für jeden angemeldeten Hund erhalten die Besitzer eine Hundesteuermarke. Die Marke sollte am Halsband des Hundes befestigt werden. Sie dient zum Nachweis bei Kontrollen. Außerdem erleichtert die Marke das Auffinden des Besitzers, wenn ein Tier entlaufen sein sollte. Verlorene oder beschädigte Hundemarken werden durch das Steueramt kostenlos ersetzt.

  • In bestimmten Fällen, wie z.B. Blinden- oder Rettungshunde, Hütehunde, Diensthunde o.ä. ist die Hundehaltung steuerfrei. Eine Anmeldung ist allerdings auch hier notwendig und der Befreiungsgrund ist nachzuweisen.

<<< Flyer mit vielen wichtigen Informationen zum Download

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