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Ärger mit Hundekot – Frauchen und Herrchen müssen beim Gassigehen ran

09. Februar 2012
10:42
 
So soll es nicht sein - Wie im Bild zu sehen ist wurden die Tüten mit den Hundehinterlassenschaften in einer Grünanlage weggeworfen
Hundehaufen – hier noch im Schnee – danach in der Wiese und im Futter

Das Problem Hundekot beschäftigt nahezu alle Kommunen, so auch Oberasbach. Immer wieder gibt es Beschwerden und aufflammenden Ärger über Häufchen auf den Gehwegen, auf Feldwegen und in landwirtschaftlichen Flächen. Die Stadtverwaltung möchte an die Hundehalter einen Apell richten, hinsichtlich ihrer Verantwortung gegenüber der Allgemeinheit und der Sauberkeit in der Stadt und auf Feldwegen, Äcker und Wiesen.

Der Hund ist treuer Begleiter des Menschen, oft der beste Freund von Frauchen und Herrchen. Er bringt Abwechslung, Freude und Leben ins Haus. Deshalb nimmt die Zahl der Hunde auch ständig zu. Damit die Hundehalter auch Ihre Mitmenschen als Freunde behalten können, sollten Sie sich nicht nur für Ihren vierbeinigen Liebling selbst, sondern auch für dessen Hinterlassenschaften verantwortlich fühlen.

Hunde sind im Straßenbild der Stadt allgegenwärtig. Die Mehrheit der Halter entfernen die Hundehäufchen, die beim Spaziergang platziert wurden. Obwohl jeder Hundehalter zur unverzüglichen Beseitigung von Hundekot verpflichtet ist wird diese Regel häufig nicht beachtet. Viele Hundebesitzer lassen die „Tretminen“ liegen. Festzustellen ist auch, dass die Hinterlassenschaften zwar in Tüten aufgesammelt, diese dann jedoch in irgendeiner Grünanlage oder sonstigen Fläche entsorgt werden.

Hundekot ist nicht nur unappetitlich anzusehen, sondern kann auch Infektionsquelle für Krankheitserreger sein. Ein besonderes Problem hat dabei die Landwirtschaft, weil die Hundebesitzer am liebsten in der Natur ihre Hunde laufen und ihr „Geschäft“ verrichten lassen. Der Hundekot kann dabei in das Futter gelangen und als Überträger von Krankheiten Tiere schädigen und wirtschaftliche Verluste verursachen. Neben einer Erkrankung des Tieres wandern die Hinterlassenschaften zurück in unsere Nahrungskette.

Einige Stellen in Oberasbach werden als besonders beliebte „Hundeauslaufzonen“ genutzt. Ursache dafür ist die dichte Bebauung und gleichzeitig daneben liegenden Grünzonen. Eine davon ist der „Asbachgrund“. Seit Jahren klagen Landwirte dort darüber, dass Wiesen und Äcker durch Hundekot verunreinigt werden. Dies muss nicht sein, denn dort sind im Randbereich sog. Hundetoiletten mit Tütenspender und Abfallbehälter aufgestellt.

Doch auch ohne diese besonderen Einrichtungen ist die Beseitigung der Häufchen einfach. Es ist ein Leichtes für jeden Hundehalter beim täglichen Gassigehen eine kleine Mülltüte einzustecken. Hat der vierbeinige Freund sein „Geschäft“ erledigt, greift man mit der Hand in der mitgebrachten Plastiktüte den Kot und stülpt den Beutel darüber. So bleibt die Hand sauber und das corpus delicti ist entfernt. Der Beutel kann im nächsten Abfallbehälter entsorgt werden.

Die Stadt möchte sich ausdrücklich bei den vielen Hundebesitzern bedanken, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner bereits jetzt ordnungsgemäß entsorgen. Für alle anderen der Hinweis, dass Hundebesitzer, die den Kot ihres Hundes auf Straßen und in Anlagen liegen lassen, eine Ordnungswidrigkeit begehen und ein Bußgeld riskieren.

Dies ist jedoch für all die anderen beim Tritt in einen Hundehaufen kein Trost.

Kategorie: Aktuelle Nachricht

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