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Aktuelles

Bekanntmachung: Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB); Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 17/1 „Hans-Reif-Sportzentrum;

hier: Öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB

Der Stadtrat Oberasbach hat am 28.01.2019 den Entwurf der Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 17/1 „Hans-Reif-Sportzentrum“ (Stand: 28.01.2019) gebilligt und die öffentliche Auslegung beschlossen.

Das Planungsgebiet befindet sich im Ortsteil Oberasbach, im Bereich zwischen der Jahn-straße, der Stichstraße 1 zur Jahnstraße, dem Weg durchs Unterasbacher Wegfeld, der Bahnlinie Nürnberg – Schnelldorf und dem Baugebiet an der Regelsbacher Straße im Osten (Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 73/1.1).

Der räumliche Geltungsbereich schließt die Flurnummern (*Teilfläche): 154, 155/2, 171, 172, 173, 177, 178, 189*, 195, 197, 198, 199, 200, 201, 201/13, 201/15, 201/16, 204*, 207*, 208*, 209*, 210* ein. Alle Flurnummern liegen in der Gemarkung Oberasbach. Der genaue Geltungsbereich ergibt sich aus dem Planblatt.

Ziele der Bauleitplanung sind die Erweiterung des Hans-Reif-Sportzentrums (nachstehend HRSZ genannt) im Sinne des Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Oberasbach sowie Regelungen zum Neubau einer Dreifelderhalle und zur Ergänzung der Sportanlagen, zur Verbesserung der Binnenerschließung und Parkierung sowie Entwicklung eines übergeordneten Grünraumkonzeptes. Um die vorhandene Infrastruktur nutzen zu können, sollen die zusätzlichen Sportplätze südlich des Sportgeländes angegliedert werden. Zudem sind ausreichende Flächen für den mit der Nutzung der Sportanlage verbundenen ruhenden Ver-kehr bereitzustellen und insgesamt eine Binnenerschließung zu planen.

Der Entwurf der Planunterlagen (Stand: 28.01.2019), bestehend aus dem Planblatt mit Planzeichenerklärung sowie der Begründung mit Anlagen und Umweltbericht wird hiermit öffentlich ausgelegt.

Folgende umweltbezogene Unterlagen liegen zur Einsichtnahme aus:


1.    Begründung  zum Flächennutzungsplanänderungsentwurf mit nachgenannten Anlagen (BG),
2.    Umweltbericht (UB) zum Flächennutzungsplanänderungsentwurf (Teil der Begründung),
3.    Anlage 1 a: Zielplan des Stadtentwicklungskonzeptes 2011 (ISEK),
4.    Anlage 1 b: Bauflächenbewertung ISEK,
5.    Anlage 2: Rahmenplan der KKLF FOLYO Nürnberg (RPl),
6.    Anlage 3: Plan zur abwassertechnischen Erschließung,
7.    Anlage 4: Baugrundvorerkundung und orientierende Altlastenuntersuchung Sak-ostaCAU, 10/2017 (AltlastU),
8.    Anlage 5: Immissionsschutzgutachten v. 09.01.2019 – Ing.-Büro Sorge Nürnberg (ImmSchGut),
9.    Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) v. 15.11.2017 – ÖFA Schwabach,
10.    Eingegangene Stellungnahmen (ST) aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB),

Die obengenannten Unterlagen enthalten umweltbezogene Informationen zu den Themenfeldern:

Übergeordnete Vorgaben:

  • Landschaftsplanerische Vorgaben der Landes- und Regionalplanung (BG).
  • Aussagen aus dem wirksamen Flächennutzungsplan (BG, UB).
  • Aussagen aus dem ISEK.

Schutzgut Mensch

  • Bestehende Nutzungen im Sportzentrum sind z.B. Fußball, Tennis, Sport- und Jagdbogen-schützen, Skaterbahn, Sporthallennutzung mit Vereins- und Schulsport, Volkshochschule und Veranstaltungen. Lärmauswirkungen auf die benachbarte Bebauung durch Betrieb der Freizeit- und Sportanlagen. Beeinträchtigung durch Lärm und Abgase während der Bauphase zur Erweiterung. Lärmauswirkungen durch die Bahnlinie Nürnberg – Schnelldorf.
  • Aussagen zu Nutzern des HRSZ, Parken und Verkehr (Planblatt, BG).
  • ImmSchGut vom 09.01.2019.
  • MDN Netz GmbH (ST vom 23.05.2018) zu Strom- und Gasleitungen.
  • Deutsche Telekom Technik GmbH (ST vom 22.05.2018) zu Telekommunikationsleitungen.
  • Vodafone Kabel Deutschland GmbH (ST vom 30.05.2018) zu Telekommunikationsanlagen sowie Kabelschutzanweisung.
  • Deutsche Bahn AG (ST vom 11.05.2018 und 29.05.2018) zu Bahnimmissionen, Leitungen der Bahn und deren Gefahrenpotential.
  • Bund Naturschutz zu Fahrradabstellplätzen (ST vom 18.05.2018), deren Planung jedoch nicht Gegenstand des Flächennutzungsplanänderungsverfahrens sind.

Schutzgut Pflanzen und Tiere:

  • Gehölz- und Baumbestand sowie ein Biotop im Südosten des Plangebiets. Die saP ergab keinen Handlungsbedarf bezüglich geschützter Arten.
  • Aussagen zu Auswirkungen der Planung auf die vorhandene Vegetation und Lebensräume von Tieren, Biotopkartierung – Biotop-Nr.: 6531-0129-002 (UB, BG).
  • Bund Naturschutz (ST vom 18.05.2018) zu wassergebundenen Wegen und Begrünungsmaßnahmen an Gebäuden.
  • Artenschutzrechtliche Aspekte (BG, saP).

Schutzgut Boden und Flächeninanspruchnahme:

  • Verlust von offenen Bodenflächen mit Teilfunktionen „Wasserrückhaltung und -filterung, natürlicher Ertragsfähigkeit von landwirtschaftlich genutzten Böden, durch Sportflächen- und Hallenneubau. Keine Hinweise auf Altlasten. Eine Vermutungsfläche zu einer Teilstrecke des Wallensteinschen Lagers.
  • Aussagen zu Bodenart, Geologie, abwassertechnischer Erschließung (UB, BG).
  • Aussagen zu Auswirkungen von baulichen Maßnahmen (BG-UB).
  • Aussagen zu Flächennutzung und Erschließung (BG, UB).
  • Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (ST vom 18.05.2018) zum Umgang mit Mutterboden, Niederschlagswasser und Abwasserentsorgung.
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (ST vom 28.05.2018) und Kreisheimatpfleger (ST vom 29.05.2018) zum Umgang mit der Auffindung von Bodendenkmälern und der Vermutungsfläche zu einer Teilstrecke des Wallensteinschen Lagers.

Schutzgut Wasser:

  • Verlust von offenen Bodenflächen zur Versickerung von Niederschlagswasser durch überbaute Flächen.
  • Aussagen zu Bodenversiegelung und Auswirkungen baulicher Maßnahmen (BG-UB).
  • Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (ST vom 18.05.2018) zu Niederschlagswasser und  Abwasserentsorgung.

Schutzgut Klima und Luft:

  • Unvermeidbare Verringerung von Vegetationsflächen durch Baumaßnahmen. Neupflanzung von Bäumen.
  • Aussagen zu Klimaschutz (UB).

Schutzgut Orts- und Landschaftsbild sowie Erholung:

  • Gute landschaftliche Einbindung des HRSZ durch Erhalt naturnaher Gehölze. Parkplatz mit Bäumen geplant. Neuanlage Spielplatz an neuem Standort. Naherholungsnutzung durch Vereinssport, Jugendliche u. spielende Kinder (z.B. Bolzplatz, Skateranlage, Spielplatz), Hundeausführen und Spaziergänger;
  • Aussagen zu Grünstrukturen, Orts- und Landschaftsbild (UB, BG).
  • Aussagen zu Erholung (UB, BG).

Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter:

  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (ST vom 28.05.2018) und Kreisheimatpfleger (ST vom 29.05.2018) zum Umgang mit der Auffindung von Bodendenkmälern und der Vermutungsfläche zu einer Teilstrecke des Wallensteinschen Lagers.

Anfälligkeit für schwere Unfälle und Katastrophen:

  • Aussage zum Nichtvorliegen von besonderen Risiken (UB).

Sonstige umweltrelevante Informationen:

  • Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands unter Berücksichtigung der Pla-nungsdurchführung, Betrachtung von Planungsalternativen und einer Nichtdurchführung der Planung (BG, UB).
  • Prüfung der Eingriffsregelung im Sinne des § 1 a Absatz 3 Satz 5 BauGB (BG, UB).
  • Angaben zum Monitoring (UB).

Der Öffentlichkeit wird Gelegenheit gegeben, sich zur Planung zu äußern. Zu diesem Zweck liegen die Planungsunterlagen in der Zeit vom

28.02.2019 bis einschließlich 01.04.2019


im Rathaus Oberasbach, Rathausplatz 1, Zimmer 207 (2. Stock), jeweils montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs zusätzlich von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu Jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Auf Verlangen wird über den Inhalt der Bauleitplanung Auskunft erteilt.

Außerdem können die Planungsunterlagen zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Oberasbach unter
www.oberasbach.de/Leben/Projekte/Stadtentwicklung/Hans-Reif-Sportzentrum über den Link https://bit.ly/2S0Rvrw eingesehen werden.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über die Änderung des Flächennutzungsplans unberücksichtigt bleiben, sofern die Stadt Oberasbach deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplans nicht von Bedeutung ist (§ 4 a Abs. 6 Satz 1 BauGB). Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) ist bei einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Abs. 2 UmwRG gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 Um-wRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können (§ 3 Abs. 3 BauGB).

Oberasbach, den 29.01.2019
Stadt Oberasbach

Birgit Huber
Erste Bürgermeisterin

 

 

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