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Einweihung der neuen Kindertagesstätte von St. Stephanus

vordere Reihe, v.l.: Architekt Prof. Dipl.-Ing. Hans Peter Haid, ATP Haid Nürnberg, Landrat Matthias Dießl, Pfarrer Michael Grober, St. Stephanus, Einrichtungsleiterin Simone Hayduk, ausführender Architekt Thomas Strelow, Erste Bürgermeisterin Birgit Huber; hintere Reihe/oben, v.l.: Manfred Rinke, Ev.-Luth. Kirchengemeinderat Fürth, Petra Sieber, Geschäftsführerin des Evangelischen Kindertagesstätten-Verbundes Oberasbach, Klaus Klemm, Geschäftsführer Ev.-Luth. Kirchengemeinderat Fürth; n.i.B.: Bernhard Hane, Vorstandsmitglied der Playmobil-Stiftung

Am 23. September 2018 wurde die neue Kindertagesstätte der evangelischen Kirchengemeinde St. Stephanus mit einem großen Gemeindefest eingeweiht. Auch das von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil gespendete Aktiv-Schiff wurde an diesem Sonntag getauft – auf den von den Kindergartenkindern ausgesuchten Namen „Wildes Seemonster“. Da draußen zunächst Sturmtief „Fabienne“ ihre Vorboten schickte, fand der offizielle Teil des Programms im Rahmen des Familiengottesdienstes in der vollbesetzten St. Stephanus-Kirche statt.

Nach dem Gottesdienst, den die Band der Evangelischen Jugend Oberasbach stimmungsvoll musikalisch gestaltete hatte, konnte dann bei Kindertanzeinlagen, Open-air-Kegeln, alkoholfreien Cocktails und leckerem Essen unter freiem Himmel gefeiert werden. Natürlich hatten die Gäste, zu denen u.a. Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber gehörte, auch Gelegenheit den neuen Kindergarten zu besichtigen.

Die bis auf wenige Restplätze bereits komplett belegte Einrichtung ist für vier Gruppen mit insgesamt 100 Kindern auf über 1.000 Quadratmetern konzipiert und weist damit 25 Plätze mehr auf als die Vorgängereinrichtung. Ein 15köpfiges Team um Leiterin Simone Hayduk kümmert sich hier seit 25. August um Kinder ab 2,5 Jahren. „Bei der Konzeption war vor allem wichtig, dass in die fertigen Räume sehr viel Licht fällt. Durch Material, Raumaufteilung und Farben soll die Wahrnehmung der Mädchen und Jungen im Kindergarten positiv geprägt werden“, so Architekt Prof. Hans Peter Haid.

Bestimmt wird hier der Wunsch von Pfarrer Michael Grober in Erfüllung gehen: „Dieser Kindergarten soll ein Ort sein, der einerseits Sicherheit und Geborgenheit bietet, andererseits auch zu neuen Erfahrungen, zum Lernen und zum Abenteuer einlädt.“ Im Garten der KiTa fördert als besonderer Hingucker das „Wilde Seemonster“ die motorische Entwicklung von Kleinkindern, die hier altersgerecht und sicher Krabbeln und Laufen lernen und dabei den eigenen Gleichgewichtssinn entdecken. Das 13 Meter lange Aktiv-Schiff der Stiftung Kinderförderung von Playmobil belegt im Außenbereich eine Fläche von 200 Quadratmetern. Leider konnte das am vergangenen Dienstag aufgestellte Piratenschiff von den kleinen Freibeutern bei der Einweihung wegen des Regenwetters noch nicht geentert werden.

Auch Oberasbachs Erste Bürgermeisterin Birgit Huber freut sich über die tolle Erweiterung im Kinderbetreuungsangebot der Stadt: „Wir haben diesen Kindergarten in Oberasbach ganz dringend gebraucht. Die Eröffnung kommt nun genau zum richtigen Zeitpunkt.“ Und der Ausbau der Angebote geht weiter: Die städtische Krippe Storchennest in Rehdorf soll um einen Kindergarten mit 52 Plätzen erweitert werden – dieser ist als integrative Einrichtung für maximal zehn Kinder mit Handicap gedacht. Hierfür wird der historische Gebäudeteil saniert und der Anbau durch einen größeren Neubau ersetzt. Die Planungen haben begonnen, Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2019. Und: Es gibt auch bereits erste Planungen für eine neue private Einrichtung in der Zwickauer Straße mit 78 Kindergarten- und 36 Krippenplätzen.

Die Baukosten für die neue KiTa von St. Stephanus waren vor Baubeginn mit 3.074.000 Euro geplant. Daran beteiligte sich die Stadt ursprünglich mit einem Zuschuss von 2.562.000 Euro – davon 1.341.000 Euro Staatszuschuss und 1.221.000 Euro kommunale Mittel. Die Kirchengemeinde musste einen Eigenanteil von 512.000 Euro aufbringen. Im Lauf der Ausschreibung kam es bei verschiedenen Gewerken zu Kostensteigerungen. Auf Antrag der Kirchengemeinde beschloss der Stadtrat am 23. Oktober 2017 daher den Neubau zusätzlich mit 50.000 Euro zu unterstützen. Der gesamte Zuschuss der Stadt an der Baumaßnahme beläuft sich damit auf 2.612.000 Euro.

In Kürze wird sich auch noch die Adresse der neuen KiTa ändern: Denn die Kirchengemeinde St. Stephanus hat einen Antrag auf Umbenennung der Friedhofstraße in St. Stephanus-Straße gestellt, der in der Stadtratssitzung vom 24. September 2018 genehmigt wurde.

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