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Müll und wie er vermieden werden kann: Wanderausstellung "Wert.Stoff" macht halt in Oberasbach

Rathausfoyer Oberasbach, Birgit Huber, Erste Bürgermeisterin der Stadt Oberasbach

Ausstellungseröffnung im Landratsamt Zirndorf

Das 50. Jubiläum der "Aktion Saubere Landschaft" im vergangenen Jahr war Anlass, eine Ausstellung zu konzipieren, die das Thema "Abfall" aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Sie tourt seit dem Start im Landratsamt Zirndorf im April 2019 durch den Landkreis und ist nach Cadolzburg und Langenzenn nun vom 26. Juli bis zum 16. September im Rathausfoyer Oberasbach zu sehen.

Wie kann Müll vermieden werden? Wie wird Müll weiterverwertet? Wie kann aus Müll Nützliches oder Dekoratives geschaffen werden?

Für die Ausstellung "Wert.Stoff" wurden 24 handelsübliche Pappkartons bedruckt. Gemeinsam mit den Kollegen der Abfallwirtschaft hat die Studentin Vanessa Bednarek das Projekt in Kooperation mit der Akakemie Faber-Castell und dem Landratsamt Fürth entwickelt.

Die Informationen zum Thema Müllvermeidung werden auf künstlerisch-kreative Weise dargestellt. Gut zwei Meter hoch türmen sich die Kartons. Grafiken informieren die Besucher rund um das Thema Abfall in der Region. So erfährt man, wie viel und welche Art von Müll eine einzelne Person durchschnittlich im Jahr produziert. Wissenswertes gibt es zu den Wertstoffhöfen des Landkreises, Altglas-Containern und dem Gebrauchtwarenhof. Vergleichszahlen von früher und heute zeigen auf, wie sich die Müllmengen entwickelt haben.

In der Ausstellung ist auch noch einmal das Kunstwerk der Puschendorfer Künstlerin Walburga Popp zu sehen, das sie für das Jubiläum der "Aktion Saubere Landschaft" im vergangenen Jahr angefertigt hat. Mit ihrer Collage aus plastischen Objekten will sie dazu anregen, über das eigene Konsum- und Wegwerfverhalten nachzudenken.

Angebote zur Müllvermeidung

Da der beste Abfall der ist, der gar nicht erst entsteht, bietet der Landkreis Fürth eine umeltfreundliche Alternative zum Kaffee-Becher "zum Mitnehmen". Für knapp 10 Euro gibt es den wiederverwendbaren Thermobecher aus doppelwandigem Edelstahl am Bürger-Service im Landratsamt Zirndorf oder online unter www.landkreis-fuerth.de.

Apropos wieder- oder weiterverwenden: Seit Frühjahr 2019 gibt es auch im Landkreis den Tausch- und Verschenkmarkt. Die Idee dahinter: Verschenken ist besser als Entsorgen. Jeder kann auf der Plattform einem anderen Menschen aus der Region eine Freude machen, indem er ungeliebte Dinge tauscht oder verschenkt. Was für den einen ein Staubfänger ist, ist für den anderen vielleicht ein Sammlerstück. Oft landen sogar nagelneue Dinge einfach im Müll, wenn es keine Verwendung gibt. Zu finden ist der Tausch- und Verschenkmarkt unter www.verschenkmarkt-landkreis-fuerth.de.

Oberasbachs Stadtverwaltung hat den Nachhaltigkeitsgedanken, was das Thema Vermeidung von Einweg-Plastikflaschen angeht, auf eigene Weise reagiert: Seit Kurzem steht allen Rathausmitarbeiterinnen und -mitarbeitern eine Schankanlage zur Verfügung, mit der gut gekühltes Trinkwasser mit und ohne Kohlensäure gezapft werden kann. Auf Veranlassung der Ersten Bürgermeisterin Birgit Huber wurden hochwertige Glasflaschen mit Schraubverschluss und Neoprenhülle eigens dafür angeschafft.

 

 

 

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