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Umbau Bahnübergang Haltepunkt Oberasbach - Startschuss im August

Bahnübergang Haltepunkt Oberasbach

Die konkrete Ausschreibung und Planung ist an das Vorhandensein aller behördlichen Genehmigungen gekoppelt, von denen die letzten zwei noch im Juli 2014 erwartet werden. Ab August kann mit den Ausschreibungen begonnen werden. Im Herbst/Winter wird ein Teil des Waldes gerodet. Ab März/April 2015 werden Bahn und Stadt gleichzeitig und Hand in Hand bauen. In dieser Zeit wird ein Teil der Bachstraße nur einspurig befahrbar sein und auch das Angebot der Parkplätze am Haltepunkt reduziert sein. Voraussichtlich ab Ende September 2015 ist der Bahnübergang für den Autoverkehr dann endgültig geschlossen. Die Unterführung für die Kraftfahrzeuge wird je nach Baufortschritt und Witterung noch vor Weihnachten oder dann erst im Frühjahr 2015 fertiggestellt sein.

Ende Mai kam es am Bahnübergang zu einem tragischen Unfall, bei dem der Lkw-Fahrer noch an der Unfallstelle verstarb. Sein Autotransporter war in den Gleisen hängengeblieben und eine Elektrolok hatte die Zugmaschine frontal erfasst. Im Juni fand deshalb eine Verkehrsschau statt, eine Sonderbegehung des Bahnübergangs durch die beteiligten Institutionen und Behörden, um den Gefahrenpunkt etwas zu entschärfen. Ab August 2014 wird die Beschilderung umgeändert. Fahrzeuge, die länger als 9 m sind, mit der Ausnahme von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, dürfen den Bahnübergang nicht mehr queren.

Der gefährliche Bahnübergang am Haltepunkt Oberasbach wird aufgelassen, d.h. geschlossen und durch zwei Unterführungen, eine für Fußgänger und Radfahrer und eine für den Straßenverkehr ersetzt. Für die Kfz-Unterführung muss eine neue Straßenschleife gebaut werden, die von der Bachstraße abzweigt. Weiterhin wird der Haltepunkt verschoben.

Anfang Juli hat das Eisenbahnbundesamt Außenstelle Nürnberg den Planfeststellungsbeschluss erlassen. Damit ist die Baugenehmigung erteilt. Parallel kam dann auch die Genehmigung der Kreuzungsvereinbarung zwischen Stadt und Bahn vom Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Dadurch ist geregelt, dass die Bundesrepublik Deutschland 1/3 der Baukosten tragen wird. Nun fehlen noch die interne Zusage der Bahn, dass ihre Vorfinanzierung steht und die Unbedenklichkeitserklärung des Eisenbahnbundesamtes, die erst nach Planfeststellungsbeschluss erstellt werden kann. Beide Zusagen müssten noch im Laufe des Julis eintreffen.

Der folgende Bauzeitenplan wurde im Juni dem Bauausschuss vorgestellt:

"        August / September 2014
Stadt und Bahn: Ausschreibungsbeginn
"        Dezember  2014 - Februar 2015
Stadt: Rodungsarbeiten für das neue Straßenstück, das für den Kfz-Verkehr gebaut wird
"        März 2015
Stadt: Aushubarbeiten für die neue Straße
"        April - August 2015
Bahn: Brückenbau für beide Brücken, die neben der Bahnstrecke erstellt werden
Stadt: Kanalbauarbeiten, Wasserleitungen und evtl. Strom in der Bachstraße, im Bereich der neu geplanten Straße bis in die Nähe der Brückenbaustelle. Dadurch ergibt sich eine einspurige Verkehrsführung Bachstraße
"        August 2015
Bahn: Sperrung der Bahnlinie und Einschub der Brücken Ende August
"        September 2015
Bahn: Herstellung der Treppenanlagen beidseitig der Fußgängerunterführung und Inbetriebnahme des neuen S-Bahn-Haltepunktes
"        Ende September 2015
Sperrung des Bahnüberganges für den Kfz-Verkehr und endgültige Auflassung
"        ab September
Stadt: Fertigstellung der Straße, wenn möglich bis Weihnachten 2015 oder Frühjahr 2016
"        2016
Stadt: Landschaftsbauarbeiten, Herstellung eines Geh- und Radweges entlang der neuen Straße

>>> weitere Informationen - Projektbericht vom 13.02.2014

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