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Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB); 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 65/1 „Langenäckerstr./Schnepfenweg“; hier: Inkrafttreten

Der Stadtrat Oberasbach hat in seiner Sitzung am 25.03.2019 den Satzungsbeschluss zur 1. Änderung des Bebauungsplans Nr. 65/1 „Langenäckerstraße/Schnepfenweg“ (Stand: 02.10.2018) gemäß § 13 a in Verbindung mit § 10 BauGB gefasst.

Das Plangebiet liegt im Ortsteil Kreutles, nördlich der Langenäckerstraße und westlich des Schnepfenwegs. Der Geltungsbereich der 1. Änderung umfasst die Grundstücke mit folgenden Flurnummern: 775/14; 775/31; 775/32; 775/33; 775/34; 775/35; 775/36, alle Gemarkung Oberasbach. Der genaue Geltungsbereich ergibt sich aus dem Planblatt.

Ziel der Bauleitplanung ist die maßvolle Nachverdichtung des allgemeinen Wohngebiets. Im Wesentlichen werden die Baufenster für Hauptgebäude und Garagen erweitert, allerdings mit einer geringen Grundflächenzahl (GRZ) von 0,33. Teilweise wird das Höchstmaß der Vollgeschosse erhöht, wobei die Höhenentwicklung der Gebäude durch die Festsetzung einer maximalen Wandhöhe und Firsthöhe begrenzt ist. Außerdem werden Regelungen zu Dachaufbauten und Zwerchhäusern getroffen.

Die Bauleitplanunterlagen werden im Rathaus Oberasbach, Rathausplatz 1, 90522 Oberasbach, Stadtbauamt, II. Stock, Zimmer 207, während der allgemeinen Dienststunden, zu jedermanns Einsicht bereit gehalten. Über den Inhalt der Bauleitplanung wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Die Unterlagen sind auch im Internet >>> HIER<<< unter https://www.oberasbach.de/leben/projekte/stadtentwicklung/kreutles.html einsehbar.

Es wird darauf hingewiesen, dass folgende Verletzungen von Vorschriften bei der Bebauungsplanänderung gemäß § 215 Absatz 1 BauGB durch Fristablauf unbeachtlich werden:
1.    eine nach § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3  sowie Absatz 2 a BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
2.    eine unter Berücksichtigung des § 214 Absatz 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungs- und des Flächennutzungsplanes,
3.    nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung der Satzung schriftlich gegenüber der Stadt Oberasbach unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Das Vorstehende gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Absatz 2 a BauGB beachtlich sind.

Weiterhin wird hingewiesen auf die Vorschriften über die Entschädigung von durch Festsetzungen des Bebauungsplanes oder seine Durchführung eintretende Vermögensnachteile sowie über die Fälligkeit und das Erlöschen entsprechender Entschädigungsansprüche (§ 44 Absatz 3 Satz 1 und 2 sowie Absatz 4 BauGB).

Die Bebauungsplanänderung tritt gemäß § 10 BauGB mit der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung im Amtsblatt des Landkreises Fürth in Kraft.

Oberasbach, den 26.03.2019
Stadt Oberasbach
I.V.

Norbert Schikora
Zweiter Bürgermeister

    





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