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Vollzug des Baugesetzbuches (BauGB); Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 14/1 „Hölzleshoffeld; hier: Erneute öffentliche Auslegung gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB

Der Stadtrat Oberasbach hat am 25.03.2019 den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 14/1 „Hölzleshoffeld“ (Stand: 25.03.2019) gebilligt und die erneute öffentliche Auslegung beschlossen.

Der Geltungsbereich umfasst die Flurnummern 145/1, 145/2 (Teilfläche), 147/3 bis 147/5, 148/2 bis 148/12, 149 (Teilfläche), 150, 150/2 (Teilfläche), 150/3 bis 150/7, 152 (Teilfläche), 158/14 (Teilfläche), 594/3 (Teilfläche), 597, 597/1, 597/3 bis 597/65, 597/67 bis 597/78, 599/7 bis 599/17, 599/23, 599/30, 599/31 bis 599/38, 602/2 (Teilfläche), 602/13, alle Gemarkung Oberasbach.

Der genaue Geltungsbereich ergibt sich aus dem Planblatt.

Ziel der Planung ist die Steuerung einer quartiersverträglichen städtebaulichen und baugestalterischen Entwicklung des Quartiers, welche die überwiegend noch erkennbare Eigenart des Baugebietes aus den 1960er Jahren wahrt.

Der Entwurf der Planungsunterlagen (Stand: 25.03.2019), bestehend aus dem Planblatt mit Planzeichenerklärung, den textlichen Festsetzungen und Hinweisen sowie der Begründung mit Umweltbericht und schallimmissionsschutztechnischer Untersuchung wird hiermit öffentlich ausgelegt.

Folgende umweltbezogene Unterlagen liegen zur Einsichtnahme aus:

1.    Begründung (BG) zum Bebauungsplanentwurf,
2.    Umweltbericht (UB) zum Bebauungsplanentwurf (Teil der Begründung),
3.    Integriertes Quartierskonzept für das Quartier „Hölzleshoffeld“ vom 15.07.2015 (IKO),
4.    Eingegangene Stellungnahmen (ST) aus der öffentlichen Auslegung und der Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB),

Die obengenannten Unterlagen enthalten umweltbezogene Informationen zu den Themenfeldern:

Übergeordnete Vorgaben:
•    Landschaftsplanerische Vorgaben der Landes- und Regionalplanung (BG, UB).
•    Aussagen aus dem wirksamen Flächennutzungsplan (BG, UB).

Schutzgut Mensch:

•    Aussagen zu Bewohner- und Haushaltsstrukturen, Potentialanalyse (IKO, BG).
•    Staatliches Gesundheitsamt Fürth (ST vom 22.01.2016) allgemein zu Lärmschutzbelangen.
•    Gutachten zur schalltechnischen Untersuchung vom 07.10.2016 und 28.02.2019 vom Ing-Büro für Bauphysik Wolfgang Sorge, Nürnberg zu Lärmauswirkungen auf die bestehende und künftige Bebauung bzw. Nutzungen durch die Bahnlinie Nürnberg – Schnelldorf. Hohe Belastung des nördlichen und nordwestlichen Teils des Plangebietes; passive Lärmschutzmaßnahmen bei Neubauten oder wesentli-chen baulichen Änderungen nötig.
•    Zunahme des Erschließungsverkehrs durch Nachverdichtung wird von Bahnimmissionen überlagert.
•    Landratsamt Fürth (ST vom 02.02.2016 und 12.12.2016, BG, UB) zu Immissionsschutz und baulicher Nachverdichtung.
•    MDN Netz GmbH (ST vom 13.01.2016 u. 22.02.2016) zu Freileitungen und Erdkabeln.
•    Deutsche Telekom Technik GmbH (ST vom 18.01.2016 und 29.11.2016) zu Tele-kommunikationsleitungen.
•    Deutsche Bahn AG (ST vom 05.12.2016) zu Emissionen (Erschütterungen, Lärm, elektromagnetische Beeinflussungen).

Schutzgut Pflanzen und Tiere:

Gehölz- und Baumbestand sowie große Flächen mit Hausgartenstrukturen und ein öffentlicher Spielplatz. Aufgrund vorgefundener Biotoptypen besteht die Wahrscheinlichkeit des Vorkommens geschützter Arten. Zeitpunkt der Bebauung nicht prognostizierbar.
•    Aussagen zu Auswirkungen der Planung auf die vorhandene Vegetation (UB, BG).
•    Aussagen zum Waldbestand, zu Baumpflanzungen- und Erhaltung von Hausgartenstrukturen (UB, BG, ST vom AELF vom 21.01.2016 und 24.11.2016).
•    Bund Naturschutz (ST vom 26.01.2016 und 14.12.2016) zu Umweltbelangen.
•    Artenschutzrechtliche Aspekte (UB, BG); Jagdhabitat von Fledermäusen, Zwergfledermausquartiere im Gebiet sehr wahrscheinlich; Wegfall von Gartenstrukturen durch zusätzliche Bebauung hat Auswirkungen auf Flora und Fauna. Prüfung erst im Bauantrag möglich. Brutschutzzeiten sind zu beachten. Nachpflanzung von Bäumen festgesetzt.

Schutzgut Boden:

•    Aussagen zur Bodenart und Geologie, relativ inhomogene Strukturen, viele unbebaute Garten- und Gehölzflächen (UB, BG).
•    Aussagen zu Auswirkungen einer baulichen Nachverdichtung, Flächennutzung und Erschließung hinsichtlich der Bodenfunktionen „Standort für Kulturpflanzen“, „Filter und Puffer für Schadstoffe“ und „Ausgleichskörper im Wasserkreislauf“ (BG, UB).
•    Wasserwirtschaftsamt Nürnberg (ST vom 01.02.2016) zur Erdwärmenutzung, die von Bauherren individuell erkundet werden muss.
•    Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (ST vom 19.01.2016) zum Umgang mit der Auffindung von Bodendenkmälern; derzeit keine Erkenntnisse zum Vorkommen.

Schutzgut Wasser:


Verlust von offenen Bodenflächen mit Teilfunktionen „Wasserrückhaltung und -filterung und Selbstreinigung. Potenzielle Verfügbarkeit als Trink- und Brauchwasser sowie als Standortfaktor im Natur- bzw. Wasserhaushalt.
•    Aussagen zu Bodenversiegelung und Auswirkungen einer baulichen Nachverdichtung; z.B. erhöhte Belastung der Kanäle durch vermehrte Einleitung Niederschlagswasser (BG, UB).
•    Grundwasserschutz und Bauwasserhaltung; geringe Durchlässigkeit des Untergrundes; geringe Grundwasserneubildung (UB, ST Landratsamt Fürth vom 02.02.2016).

Schutzgut Klima und Luft:

Betrachtung hinsichtlich der Funktion „klimatischer und lufthygienischer Ausgleich“.
•    Aussagen zu Klimaschutz (UB, IKO); z.B. unvermeidbare Verringerung von Vegetationsflächen durch Baumaßnahmen; umliegende Waldbestände wirken sich günstig auf das Kleinklima im Baugebiet aus; Nachpflanzung von Bäumen festgesetzt.

Schutzgut Orts- und Landschaftsbild sowie Erholung:

•    Aussagen zu ortsbildprägenden Grünstrukturen (UB, BG, IKO),
•    Aussagen zum Ortsbild (UB, BG, IKO).
•    Verkehrsgeräuschimmissionen durch den Schienenverkehr auf der Bahnstrecke Nürnberg–Schnelldorf (Gutachten zur schalltechnischen Untersuchung vom 07.10.2016 und 28.02.2019 vom Ing-Büro für Bauphysik Wolfgang Sorge, Nürnberg).
•    110 kV Freileitung am südlichen Rand des Baugebiets (BG, ST Main-Donau-Netzgesellschaft vom 26.03.2018).

Schutzgut Kultur- und sonstige Sachgüter:

•    Aussagen zu Denkmälern und Bodendenkmalschutz im Plangebiet und der Meldepflicht bei Sichtung von Bodenveränderungen; derzeit keine Hinweise auf Denkmäler bzw. Bodendenkmäler (BG, UB, ST Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege vom 19.01.2016).

Sonstige umweltrelevante Informationen:

•    Prognose über die Entwicklung des Umweltzustands unter Berücksichtigung der Planungsdurchführung, Betrachtung von Planungsalternativen und einer Nicht-durchführung der Planung (BG, UB).
•    Prüfung der Eingriffsregelung im Sinne des § 1 a Absatz 3 Satz 5 BauGB (BG, UB).
•    Angaben zum Monitoring (UB).

Der Öffentlichkeit wird Gelegenheit gegeben, sich zur Planung zu äußern.

Zu diesem Zweck liegen die Planunterlagen in der Zeit vom

25.04.2019 bis einschließlich 29.05.2019

im Rathaus Oberasbach, Rathausplatz 1, Zimmer 207 (2. Stock), jeweils montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und mittwochs zusätzlich von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

Auf Verlangen wird über den Inhalt der Bauleitplanung Auskunft erteilt.

Außerdem können die Planungsunterlagen zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Oberasbach >>> HIER <<< unter https://www.oberasbach.de/leben/projekte/stadtentwicklung/hoelzleshoffeld-unterasbach.html eingesehen werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass verspätet abgegebene Stellungnahmen gemäß § 4 a Abs. 6 BauGB grundsätzlich nicht mehr berücksichtigt werden.

Oberasbach, den 02.04.2019
Stadt Oberasbach
I.V.

Norbert Schikora
Zweiter Bürgermeister

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