Der Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Forstschädling, der bevorzugt Eichen befällt, aber auch für Menschen gefährlich sein kann.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind mit feinen Härchen bedeckt, die bei Berühren oder Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge, leichte Schwellungen, starker Juckreiz und ein Brennen der betroffenen Hautstellen. Ein Kontakt kann aber auch zu Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl, Fieber oder einer Bindehautentzündung führen.

Meiden Sie daher die Raupen des Eichenprozessionsspinners und halten Sie sich bitte auch von seinen Nestern fern.

Symbolfoto: (c) Pixabay
Facharbeiter entfernen die Nester an den befallenen Bäumen am Wallenstein-Spielplatz in Unterasbach
Facharbeiter entfernen die Nester an befallenen Bäumen Foto: (c) Stadt Oberasbach
Mitarbeiter der Fachfirma in Überdruck-Schutzanzug, Atemmaske und Gummihandschuhen.
Mitarbeiter der Fachfirma in Überdruck-Schutzanzug, Atemmaske und Gummihandschuhen. Foto: (c) Stadt Oberasbach
Finger weg! "Wuselndes" Raupennest an einer Eiche an der Bahnunterführung Oberer Locher Weg.
Finger weg! "Wuselndes" Raupennest an einer Eiche Foto: (c) Stadt Oberasbach

Maßnahmenplan der Stadt Oberasbach

Die Stadt hat folgenden Stufenplan zur Bekämpfung entwickelt, um die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger weitestgehend zu verhindern oder zu reduzieren.

Stufe 1 (bis Ende Februar): Rückschnitt
Konsequenter Rückschnitt von definierten Bäumen in EPS-Problemzonen

Stufe 2 (ab Mitte März): Baumfallen
Einsatz von Baumfallen in einzelnen Bereichen

Stufe 3 (ab Mitte April): Biologisches Spritzmittel
Ausbringung von biologischem Spritzmittel* gegen die Larven in besonders betroffenen EPS-Problemzonen durch Fachfirmen

Stufe 4 (ab Mitte Mai): Absaugung und Verklebung der Baumnester (Raupen)
Absaugung der Nester mit den Raupen in den Bäumen und/oder Verklebung mit einer Zuckerlösung durch Fachfirmen (verhindert Verbreitung der Brennhaare durch Luftzug)

Stufe 5 (ab Mitte Juli): Verklebung der Baumnester (Raupenhüllen)
Verklebung der Nester mit den zurückgebliebenen Raupenhüllen mit einer Zuckerlösung durch Fachfirmen (verhindert analog zu Stufe 4 Verbreitung der Brennhaare durch Luftzug)

* Die Stadt will mittelfristig aus ökologischen Gründen auf diese Mitte verzichten. Ein sofortiger Verzicht erscheint jedoch, gerade in bestimmten EPS-Problemzonen, nicht sinnvoll, da großangelegte Sperrungen unverhältnismäßige Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit bedeuten.

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