Nachhaltiges Nürnberg: gestern und heute - Stadtführung mit Gabi Stauß

  • Narrenschiffbrunnen, Plobenhofstr. 10, 90403 Nürnberg
  • vhs Oberasbach-Roßtal

Wussten Sie, dass Peter Stromer schon im 14. Jahrhundert „Vater der Forstkultur“ genannt wurde? Er war der erste, der Nadelwälder ansäen ließ. Seine Samen wurden nach Wien und nach Frankfurt verkauft.

Wegen der großen Waldflächen um Nürnberg herum gab es zahlreiche Zeidler (Imker), die den Honig erntete. Aus dem wertvollen Süßstoff wurden die leckeren Nürnberger Lebkuchen hergestellt. Heute gibt es innerstädtisch viele Bienenkästen. Um Nürnberg hygienischer zu machen, wurden im 16. Jahrhundert die Friedhöfe außerhalb der Stadtmauern angelegt. Im 19. Jahrhundert ließ der Bürgermeister Ritter von Schuh neue Schlachthöfe bauen und eine neue Kanalisation anlegen. Unter seiner Ära ging auch die erste Großkläranlage Bayerns in Nürnberg in Betrieb. Heute gibt es Trinkwasserbrunnen in der Innenstadt zur kostenlose Erfrischung. In den Gärten im Burggraben wurden immer Obst, Gemüse und Heilpflanzen angebaut. So auch heute. Überall in der Innenstadt entstehen kleine Gärten und es gibt kostenlosen Samen oder Pflanzen für den Balkon oder den Garten zum Mitnehmen. Treffpunkt: am Narrenschiffbrunnen zwischen Museumsbrücke und Hauptmarkt (Plobenhofstraße10), 90403 Nürnberg.

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