Staatsnotstände: Politisches Krisenmanagement in historischer Perspektive

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(c) The Andras Barta | Pixabay

Wenn infolge eines Krieges, einer Revolution, einer Naturkatastrophe oder einer Epidemie „Notstand“ herrscht, werden Routinen im politischen wie im sozialen Alltag gebrochen. Staatsinstitutionen müssen dabei dennoch handlungsfähig bleiben und sind auf ein glaubwürdiges Repertoire an Normen, Verfahren und Kommunikationsstrategien angewiesen.

Erfolgreiches Krisenmanagement erfordert einen hohen Einsatz an Know-how und Ressourcen, was Politik und Verwaltung unter erheblichen Druck setzt. Die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit an den Staat ist hoch, Konflikte können sich jedoch leicht verschärfen, indem die Perspektive der Regierenden und der Regierten voneinander abweichen. Der Webvortrag analysiert wie unterschiedliche Herrschaftssysteme auf Notstände reagierten und ihre Regierungspraxis sowie Krisenkommunikation gestalteten. Als Fallbeispiele, um historische Ausnahmezustände näher zu beleuchten, dienen politisch-militärische Krisen zwischen dem Deutschen Krieg von 1866 und dem Zweiten Weltkrieg.

Dr. Amerigo Caruso arbeitet am Historischen Institut der Universität Greifswald.

Der Vortrag ist live und wird per Online-Stream übertragen. Sie können den Vortrag von zuhause verfolgen und sich daran über den Chat beteiligen. Den Zugangslinks bekommen Sie dann zugeschickt. Online-Anmeldungen für Zugangslink bis 6 Uhr morgens am Tag der Veranstaltung.

Kurs-Nr.: 21S2203
Kursleitung: Amerigo

Bemerkungen

Technische Voraussetzungen:
Sie benötigen einen internetfähigen PC oder Laptop mit Lautsprecher, aber auch Tablet oder Smartphone kann funktionieren.
Eine Anleitung und den Einwahllink für Ihren gebuchten Kurs erhalten Sie mit gesonderter E-Mail rechtzeitig, ca. 1 Woche vor Kursbeginn.

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