vhs: Waren Frauen, die lesen, gefährlich?

  • KuBiZ, Seminarraum EG, Am Rathaus 8, Oberasbach
  • vhs Oberasbach-Roßtal
Foto: (c) Nadja Bennewitz Nadja Bennewitz hat sich ein spannendes Thema zur Stellung der Frauen im Mittelalter vorgenommen.

Weibliche Belesenheit und Buchbesitz von Frauen in der mittelalterlichen Kunst. Waren Frauen, die lesen, gefährlich?

Mittelalterliche Bilder und Skulpturen zeigen ein vielschichtiges Panorama lesender Frauen, was meist weder biblisch fundiert, noch real begründet war. Sollten derartige Frauendarstellungen die zeitgenössischen Mädchen bestärken? Folgt man der Aufforderung eines Predigers zu Beginn des 14. Jahrhunderts, lässt sich dieser Eindruck gewinnen: "Siehst du, wie die Heiligen gemalt sind, die dir als Beispiel dienen sollen, damit du, wenn du ein so edles und schönes Mädchen erblickst, Freude und Stärke und Sicherheit gewinnst und nicht zweifelst". Offenbar existierte ein allgemeines Bedürfnis nach der gelehrten Frau mit Buch in der Hand. Aber: Besaßen Frauen im Mittelalter Bücher, konnten sie de facto lesen oder schrieben sie gar selbst?

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