Ruf doch mal an - Plauderzeit am Telefon

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Diakonie ruft Telefonkontaktbörse ins Leben

Die Plauderei beim Einkaufen entfällt, die mit den Nachbarn meist auch und zu Hause ist niemand zum Reden.

Gerade alleinstehende und ältere Menschen treffen die Kontaktbeschränkungen infolge der Corona-Pandemie hart. Als Antwort darauf hat die Diakonie Fürth eine Telefonkontaktbörse ins Leben gerufen. Die Idee dazu stammt aus den Stadtteil- und Quartiersbüros des Fürther Wohlfahrtsverbandes. „Wer jetzt jemanden zum Plaudern sucht, sollte zum Hörer greifen“, sagt Diakonie-Vorstand Stephan Butt. „Wir bringen mit unserer Telefonkontaktvermittlung Gleichgesinnte zusammen.“ Diese telefonieren regelmäßig miteinander und verlegen so den unterhaltsamen Plausch im Supermarkt, Hausflur oder am Gartenzaun, der derzeit nicht ohne weiteres möglich ist, kurzerhand einfach an den Hörer. „Es ist wichtig etwas dafür zu tun, dass soziale Kontakte trotz aller Einschränkungen nach wie vor möglich sind“, betont Stephan Butt.

„Wir alle sind aktuell gefordert, gerade denen, die einsam sind, unter die Arme zu greifen und für sie da zu sein.“ Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich aus der ein oder anderen Plauderei sogar eine anhaltende Telefonfreundschaft oder später eine echte Begegnung im Stadtteil- und Quartiersleben.

Michael Kniess

Interessierte melden sich bitte direkt in den Stadtteil- und Quartiersbüros der Diakonie Fürth: Quartiersprojekt Oberasbach Renate Schwarz T 0911 80 1935 69. Dort werden den Anrufer*innen passende Kontakte vermittelt. Weitere Informationen: www.diakonie-fuerth.de.

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