Aktuelle Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner

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  • Bauamt

Wie bereits letzten Monat angekündigt möchten wir immer wieder über die aktuell zu ergreifenenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet informieren.

Die Stadtverwaltung Oberasbach weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren der Eichenprozessionsspinner auch in Oberasbach an verschiedenen Stellen aufgetreten ist, besonders massiv 2020. Er hat teilweise zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner und Passanten geführt. Ebenso kann er gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen.

Es muss befürchtet werden, dass diese Raupe auch in diesem Jahr wieder Eichen befällt. Die Stadt hat daher einen Stufenplan entwickelt, um die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger weitestgehend zu verhindern oder zu reduzieren.

Stufe 1: Rückschnitt
Als erste Maßnahme erfolgte bereits bis Ende Februar ein konsequenter Rückschnitt der Bäume an der Birkenstraße.

Stufe 2: Baumfallen
Im Bereich der Heubrücke im Wiesengrund kommen seit Mitte März die bereits im letzten Herbst in anderen Bereichen getesteten Baumfallen zum Einsatz. Diese werden auch in anderen Stadtteilen weiterhin verwendet (Locher Weg/Oberer Locher Weg). Somit kann in diesem Jahr deren Wirkung über den gesamten Lebenszyklus des Falters bewertet werden.

Stufe 3: Biologisches Spritzmittel
In der nächsten Phase wird die Stadt Oberasbach durch Fachfirmen das biologische Spritzmittel „NeemProtect“ gegen die Larven in den definierten EPS-Problemzonen ausbringen. Diese sind:

  • Wäldchen am Trimmpfad
  • Wäldchen am Spielplatz Oberer Locher Weg
  • ggfs. am Faberwäldchen am S-Bahn-Haltepunkt Unterasbach

Diese Maßnahme ist witterungsabhängig für den Zeitraum der Kalenderwochen 15 bis 17 vorgesehen (12. Bis 30. April).

Dennoch verfolgt die Stadt das Ziel, aus ökologischen Gründen mittelfristig auf diese Mittel zu verzichten. Ein sofortiger Verzicht erscheint jedoch, gerade in bestimmten EPS-Problemzonen wie dem Areal um den Trimmpfad, nicht sinnvoll. Die alternativ erforderlichen Sperrungen wären zu umfangreich und die Auswirkungen auf Anwohner und Passanten zu groß.

Im weiteren Verlauf des Jahres (voraussichtlich ab Mai) sind auch noch die sich wiederholenden Maßnahmen Absaugung oder Verklebung der Baumnester mit den Raupen vorgesehen. Darüber werden wir zu gegebener Zeit noch einmal separat informieren.

Weitere Informationen über die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners erhalten Sie auch auf der städtischen Homepage www.oberasbach.de

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