Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet von Oberasbach

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Finger weg! "Wuselndes" Raupennest an einer Eiche an der Bahnunterführung Oberer Locher Weg.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Finger weg! "Wuselndes" Raupennest an einer Eiche

Die Stadtverwaltung Oberasbach weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren der Eichenprozessionsspinner auch in Oberasbach an verschiedenen Stellen aufgetreten ist; dies hat teilweise zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität der benachbarten Anwohner geführt.

Es muss befürchtet werden, dass diese Raupe auch in diesem Jahr wieder Eichen befällt. Bereits mehrfach wurde in der Vergangenheit über das Problem des Eichenprozessionsspinners berichtet. Die Raupe frisst Eichen teilweise komplett kahl. Ihre feinen Brennhaare rufen bei den Menschen einen üblen Juckreiz hervor. Die Härchen haften an Kleidern und Schuhen und lösen beim Berühren allergische Reaktionen aus; Einatmen kann zu Reizungen der Schleimhäute und der Atmungsorgane führen. Die Gesundheit der davon betroffenen Mitbürger kann hierdurch erheblich beeinträchtigt werden.

Die Stadt Oberasbach beabsichtigt daher, diese Beeinträchtigung der Gesundheit der Bürger, soweit es geht, zu verhindern. An der Waldfläche Birkenstraße „Trimm-Dich-Pfad“ und an der Waldfläche „Spielplatz“ Oberer-Locher-Weg soll diese Raupe mit dem biologischen Mittel „Foray ES“ bekämpft werden. Die Maßnahmen werden von einer Fachfirma durchgeführt. Die unmittelbaren Nachbarn werden vor der Ausführung durch Wurfzettel informiert (voraussichtlich am 17.05.2022).

Aus Umweltschutzgründen wird auf allen städtischen Grünflächen auf den Einsatz von Spritzmitteln verzichtet. Beim Auftreten der Eichenprozessionsspinner Raupen kommt ein spezielles Klebemittel zum Einsatz, dass die feinen Brennhaare bindet und die Verbreitung verhindert.

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