Der Stadtrat stellt sich vor ... (Teil 1)

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Foto: (c) Bündnis 90/Die Grünen Heike Barth

Mit der neuen kleinen Serie „Der Stadtrat stellt sich vor“ möchten wir den Oberasbacher Bürgerinnen und Bürgern die Mitglieder des Stadtrates etwas näherbringen. Was schätzt er und verbindet sie mit Oberasbach, was ist ihm wichtig und was treibt sie an?

Spannende Fragen, die es unseren Leserinnen und Lesern möglicherweise auch erleichtert, mit den Mitgliedern des Stadtrates in Kontakt zu treten. Denn wenn Sie ein Anliegen haben, können Sie sich auch immer an Ihren Stadtrat wenden. Und was erleichtert den Zugang mehr, als wenn man ihn oder sie einfach kennt?

Jede Woche möchten wir Ihnen ein Mitglied des Stadtrates vorstellen. Die Porträts finden Sie auch auf unserer Homepage unter "Darüber spricht Oberasbach". Den Anfang macht:

Heike Barth (49 Jahre), Bündnis 90/Die Grünen, verheiratet, zwei Kinder (14 und 16 Jahre) ist Rechtsanwältin und arbeitet bei der DATEVeG in Nürnberg.

„Ich bin noch nicht lange bei den Grünen, aber seit ich eingetreten bin, gebe ich Vollgas“, sagt die gebürtige Heidelbergerin, die bereits seit 2003 in Unterasbach lebt.

Gleich im ersten Anlauf wurde sie nun in den Stadtrat gewählt. Heike Barth will selbst mit anpacken, etwas bewegen und Verantwortung übernehmen, weil sie fest davon überzeugt ist, dass jeder Einzelne mehr erreichen und bewegen kann, als sie oder er sich vorstellen kann.

Schwerpunkte Nachhaltigkeit und Ökologie

„Mein Ziel ist es, mit unserer Stadt einen aktiven Beitrag zu den Klimazielen zu leisten. Eine Stadt kann Vorbild sein für seine Bürger was Beschaffung, Nachhaltigkeit und Ökologie anbelangt und entscheidende Weichen stellen“, findet Heike Barth. „Oberasbach ist hier bereits auf einem guten Weg, den wir konsequent weiterverfolgen müssen.“

Dazu zählt für sie persönlich auch die Ausweitung des Angebots an regionalen Produkten, die Förderung kleiner Läden und die Ausweitung unseres Kulturangebotes.

Wenn sich Heike Barth etwas wünschen dürfte, wäre das ein richtiger Badesee in Oberasbach – und das auch damit der Hainberg wieder Naturschutzgebiet sein darf.

Apropos Natur. Heike Barth schätzt den ländlichen Charakter Oberasbachs, die Felder und Wälder zum Radfahren und Spazierengehen, die Natur zum Durchatmen und Erholen, gleichzeitig aber auch die Nähe zu Nürnberg, Fürth und Erlangen. Die Mischung macht’s.

Auch bietet Oberasbach mit dem Jugendhaus OASIS und seinen Programmen, der Skaterbahn, den vielen Spiel- und Sportplätzen und Vereinen aus ihrer Sicht vielfältige Angebote für junge Menschen. Wünschenswert sind für Heike Barth noch Trimmgeräte für junge Erwachsene und mehr Treffpunkte und Räume, in denen ohne Konsumzwang gechillt werden kann. Darüber möchte sie gerne verstärkt mit den Jugendlichen sprechen und von ihnen wissen, was sie sich konkret für Oberasbach wünschen. Vorschläge und Anregungen sind herzlich willkommen.

Herzensangelegenheiten

„Wenn wir uns auf der Welt umschauen, so merken wir schnell, dass Demokratie, Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung alles andere als selbstverständlich sind“, sagt Heike Barth. „Hier gilt es alle Anstrengungen zu unternehmen, diese fundamentalen Grundwerte zu schützen und zu wahren. Dafür stehe ich und werde ich mich immer einsetzen.“

Als seit Jahren engagierte Tierschützerin liegt ihr auch das Tierwohl am Herzen. „Wenn ich die Bilder sehe, die mir aktive Tierschützer aus Massentierhaltungsfabriken schicken, verstehe ich nicht, wie wir das zulassen und akzeptieren können.“

Persönliches

Auf unsere Frage nach dem Verrücktesten, was sie je getan habe, antwortete Heike Barth, sie sei eher nicht der Typ für „Verrücktes“, dafür sehr offen für neue, wertvolle Erfahrungen. „Nach dem Abitur habe ich ein Jahr Sozialarbeit in einem Heim für mittellose und behinderte Menschen in England geleistet“, erinnert sich Heike Barth, „und anschließend noch ein weiteres Jahr in Schottland studiert und dort in einer WG mit Studenten aus fünf verschiedenen Nationalitäten gewohnt.“ Erst im letzten Jahr ist sie knapp drei Wochen mit einer Freundin und Rucksack durch Sri Lanka gereist. Dabei sammelt man ganz besondere Erfahrungen.

Überhaupt zählt Reisen zu ihren großen Leidenschaften, ebenso wie Handball und Tennis. Hier ist sie mit ihrer ganzen Familie aktiv in der JSG Fürther Land und dem TSV Stein. Entspannung findet sie beim Lesen und in ihrem Garten.

„Entweder – oder ?“

Zum Abschluss haben wir noch unsere Rubrik mit kurzen Antworten:

Berge oder Meer?                       Spontan sofort Meer – aber ich liebe auch die Berge – vor allem das Hochgebirge.

Bier oder Wein?                          Keine Frage: Wein! – am liebsten rot.

Club oder Greuther?                    Ich bin Handballfan!

Drei im Weggla oder                   Lieblingsitaliener
Lieblingsitaliener?

Grisham oder Precht?                 Beides – ich lese sehr viel und querbeet.

Helene Fischer oder AC/DC?       Wenn ich mich wirklich entscheiden muss, dann eher Helene Fischer.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Heike Barth für ihre offenen Antworten.

Kontakt:

Heike Barth, E-Mail: h_barth(at)freenet.de

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