Aktuelles zum Eichenprozessionsspinner

  • Bauamt
  • Bürgerinfos

Ob das eine gute Nachricht ist, scheint noch nicht ganz klar. Aber im Hinblick auf den Eichenprozessionsspinner wird deutlich, dass er in diesem Jahr später dran zu sein scheint als in den Vorjahren.

In unseren Meldungen vom 1. April 2021 und vom 24. Februar 2021 haben wir über den beschlossenen Maßnahmenplan zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners berichtet. Demnach müssten die Maßnahmen der Stufe drei (Einsatz von Spritzmitteln) bereits abgeschlossen sein. Witterungsbedingt war das aber bislang einerseits noch nicht möglich und andererseits auch noch nicht notwendig, wie die Beobachtungen der Stadt in den betroffenen Gebieten zeigten.

Wie wir auch aus anderen Kommunen erfahren haben, hatten auch dort vielfach diese Maßnahmen noch nicht begonnen. Der kühle April hat für entsprechende Verzögerungen in der Entwicklung der Larven gesorgt. Zudem kann das biologische Spritzmittel erst ausgebracht werden, wenn es draußen weitgehend trocken ist. Denn das Mittel legt sich auf die Eichenblätter, wo es dann von den Larven des Eichenprozessionsspinners beim Fressen der Blätter aufgenommen wird. Durch diese Maßnahme soll die Population deutlich reduziert werden.

Ausbringungen begannen letzte Woche

In der vergangenen Woche haben die Spritzaktionen nun nach Rücksprache mit der beauftragten Fachfirma im Bereich des Wäldchens am Trimmpfad und des gegenüber liegenden Wäldchens am Spielplatz Oberer Locher Weg begonnen und werden in dieser Woche unter anderem am Faberwäldchen in Unterasbach fortgesetzt. Wir hoffen dadurch die durch den Eichenprozessionsspinner verursachten Beeinträchtigungen der Anwohner und Passanten deutlich zu verringern. Aus ökologischen Gründen will die Stadt Oberasbach mittelfristig auf den Einsatz dieser Mittel grundsätzlich verzichten. Ein sofortiger Verzicht erscheint jedoch, gerade in bestimmten "EPS-Problemzonen", nicht sinnvoll, weil großangelegte Sperrungen unverhältnismäßige Einschränkungen für die Allgemeinheit bedeuten würden.

Hinweistafeln im Stadtgebiet aufgestellt

Um jedoch besser über den Maßnahmenplan zu informieren, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofes in den letzten Wochen an zahlreichen "EPS-Problemzonen" neben den weißen Warnschildern auch grüne Hinweistafeln angebracht, die auf einer Karte von Oberasbach zeigen, welche Maßnahmen in welchen Bereichen angewendet werden. Zudem wird dort auch der üblicherweise angewendete Zeitplan beschrieben. Mit Hilfe des abgebildeten QR Codes gelangen Passanten mit ihrem Smart-Phone jeweils zu den aktuellen Meldungen über die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Oberasbach auf der städtischen Homepage.

Tamara Ziegler, Christian Stichert und Anselmo Staibano (v.l.) vom städtischen Bauhof stellen im Hans Güllering-Wegdie Info-Tafeln auf, die über die Maßnahmen der Stadt gegen den Eichenprozessionsspinner aufklären.
Foto: (c) Stadt Oberasbach Tamara Ziegler, Christian Stichert und Anselmo Staibano (v.l.) vom städtischen Bauhof stellen im Andreas-Güllering-Weg die Info-Tafeln auf, die über die Maßnahmen der Stadt gegen den Eichenprozessionsspinner aufklären.
Grafik: (c) Stadt Oberasbach Diese Hinweistafeln wurden im Stadtgebiet an den EPS-Hotspots aufgestellt, um Maßnahmen und Zeitpläne zu verdeutlichen.
Alle Nachrichten