Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

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Seit 1952 wird der Volkstrauertag in Deutschland am zweiten Sonntag vor dem 1. Advent begangen. Auch in diesem Jahr fand die Gedenkveranstaltung, wenn auch aufgrund der Umstände im kleineren Kreis, auf dem Friedhof in Unterasbach statt.

„75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges darf das Leid der Menschen damals nicht vergessen sein, aber ebenso gedenken wir auch der Menschen, die seitdem unter Krieg, Gewaltherrschaft, Flucht, Vertreibung und Terror gelitten haben und noch heute leiden“, so Erste Bürgermeisterin Birgit Huber in ihren kurzen Begrüßungsworten zum Volkstrauertag.

Aufgrund der Pandemie musste auch diese Veranstaltung bewusst kleiner ausfallen. Aber eine Absage kam nicht infrage, da das Gedenken an die Opfer wichtig sei.

Birgit Huber begrüßte anwesende Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder des Stadtrates, die Abordnung der Feuerwehr Altenberg sowie Oberstleutnant Andreas Leßmann als Vertreter der Bundeswehr.

Eine kleine Bläsergruppe des Oberasbacher Posaunenchors verlieh der Veranstaltung einen würdigen musikalischen Rahmen.

Der Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes, Stefan Ehrhardt, sprach mit dem Totengedenken den zentralen Teil der Veranstaltung, bevor er gemeinsam mit Birgit Huber, dem Zweiten Bürgermeister Norbert Schikora und Oberstleutnant Leßmann unter den Klängen des Liedes vom "guten Kameraden“ die Kränze am Mahnmal niederlegte.

Herr Pfarrer Michael Grober von der evangelischen St. Stephanus Gemeinde stellte ein Zitat von Mahatma Gandhi in den Mittelpunkt seines geistlichen Impulses: „Sei du selbst die Veränderung für die Welt.“ Damit hob er die Bedeutung und gleichzeitig auch die Verantwortung des Einzelnen hervor, seine von Gott gegebenen Talente und Fähigkeiten für die Menschen und für den Frieden einzusetzen und nicht zu warten bis ein anderer die Initiative ergreift. Diese Aussage hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

Er schloss diese verkürzte Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag mit einem Schlag der an dieser Stelle erst vor wenigen Wochen eingeweihten Versöhnungsglocke.

Die Kränze des VdK, der Bundesministerin der Verteidigung und der Bürgermeisterin der Stadt Oberasbach vor dem Mahnmal
Erste Bürgermeisterin Birgit Huber, Zweiter Bürgermeister Norbert Schikora, Oberstleutnant Lessmann sowie VdK_Vorsitzender Stefan Ehrhardt vor den niedergelegten Kränzen und dem Mahnmal während des Totengedenkens
Volkstrauertag: Bürger und Mitglieder des Stadtrates während der Gedenkfeier für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auf dem Unterasbacher Friedhof
Erste Bürgermeisterin Birgit Huber begrüßt wenigen geladenen Gäste
Die vier Mitglieder der Bläsergruppe des Posaunenchors Oberasbach, rechts neben ihnen die Versöhnungsglocke
Eine Kerze in einem Grablicht gegen das Vergessen
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