Jahnhalle wiedereröffnet

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Seit Samstag hat Oberasbach wieder eine moderne, multifunktionale Sport- und Veranstaltungshalle. Nach zweijähriger Bauzeit eröffnete Bürgermeisterin Birgit Huber in Anwesenheit von gut 50 geladenen Gästen aus Sport, Kultur und Politik die generalsanierte Jahnhalle im Hans-Reif-Sportzentrum.

Mit dem symbolischen Durchschneiden eines roten Bandes am Eingang zum Foyer lud Birgit Huber die Gäste ein, die Halle (unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften) persönlich in Augenschein zu nehmen.

Die Eröffnung markiere das Ende einer langen Durststrecke mit sehr großen Beeinträchtigungen, Entbehrungen und Provisorien für die Oberasbacher Bürgerinnen und Bürger, sagte Birgit Huber in ihrer Eröffnungsansprache. 

„Es ist wie im richtigen Leben: Wenn eine Ressource einmal nicht zur Verfügung steht, merkt man immer erst, was man an ihr hat.“

Birgit Huber erinnerte an unzählige kulturelle und sportliche Veranstaltungen und Feiern, die in der 1965 errichteten Halle stattfanden, Feiern und Ereignisse, die Oberasbach ausgemacht und die die Gemeinschaft gestärkt haben.

Aber das Gebäude war in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen, weder unter technischen noch unter optischen Gesichtspunkten. Und so hatte sich der Stadtrat, wenn auch nach einigen Kontroversen, für eine Generalsanierung entschieden. Sicherlich sei diese durch manche unerwarteten „Überraschungen“ mit 4,8 Mio. Euro deutlich teurer geworden als ursprünglich geplant, aber ein Neubau sei für die entstandenen Kosten sicher nicht realisierbar gewesen.

„Schauen Sie sich heute um, die Halle ist ein wahres Schmuckkästchen geworden“, forderte Huber die Anwesenden auf sich alles genau anzusehen. „Die Halle ist hell, luftig und modern.“

Die weißen Wände sind einladend, der neue anthrazitfarbene Schwingboden ist nicht nur optisch sehr gelungen, sondern erweist sich für die Sporttreibenden als gelenkschonend, die energiesparende Fußbodenheizung mit abgasarmer Brennwerttechnik gewährleistet, dass die Wärme da ist, wo sie gebraucht wird, in Bodennähe.

„Die neuen mit hochisolierendem Gläsern ausgestatteten Fenster befinden sich hinter der ebenfalls neuen Lochblechfassade“, erläuterte Architekt Johannes Lemke die technischen Aspekte der Baumaßnahmen, „diese wertet das Gebäude nicht nur von außen auf, sondern ist Sonnenschutz und dennoch gleichzeitig im hohen Maße lichtdurchlässig.“ Die energiesparende Beleuchtung mit Lichtsensoren ist computergesteuert und garantiert eine gleichmäßige Helligkeit in der Halle, da sie automatisch das natürliche Licht von außen berücksichtigt.

Die neue Belüftungsanlage sorgt für gleichbleibende Luftzirkulation und eine gute Frischluftzufuhr. Das Dach wurde saniert und ein neues Brandschutzkonzept umgesetzt. Die neue Bühnentechnik mit Lautsprecheranlage steigert die Vorfreude auf künftige Veranstaltungen umso mehr.

Bürgermeisterin Birgit Huber bedankte sich bei allen an dieser Baumaßnahme Beteiligten, insbesondere dem ausführenden Architekturbüro Lemke und seinen Mitarbeitern, die die Baustelle am „Laufen“ gehalten haben, und dem Ingenieurbüro Leber & Seibold, die die Halle auf den neuesten Stand der Technik gebracht haben sowie allen anderen beteiligten Technikern, Handwerkern und Bauunternehmen, die, wie Huber sagte, „stolz auf das trotz Corona-Einschränkungen Geschaffene sein können.“

Besonderer Dank galt selbstverständlich auch den Mitgliedern des Stadtrates für ihre Unterstützung und der Verwaltung, hier insbesondere Herrn Daniel Morawietz vom Bauamt, der mit viel Ausdauer und Herzblut die Realisierung dieses Projektes vorangetrieben hat.

Johannes Lemke überreichte Bürgermeisterin Huber symbolisch einen Schlüssel aus Brezenteig und wünschte der Stadt Oberasbach alles Gute mit der neuen Halle.

Birgit Huber betonte, dass diese Halle für alle Oberasbacher saniert worden sei, für die Sportbegeisterten in den Vereinen, die Schulkinder, die Faschingsfreunde, die Teilnehmenden an zahlreichen vhs-Kursen und für alle, die Geselligkeit und die Gemeinschaft lieben und hier demnächst wieder feiern können (sofern es Corona zulässt!).

Oberasbach kann sich auf viele neue Nutzungen dieser Halle freuen.

Erste Bürgermeisterin Birgit Huber durchschneidet symbolisch das rote Band vor der Eingangstür des Foyers
Die neu gestaltete Halle mit Stehtischen und Sitzgelegenheiten für die Gäste
Birgit Huber spricht auf der Bühne und zahlreiche Gäste an Stehtischen hören zu.
Gäste stehen an den Tischen unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mundschutz.
Gäste stehen an den Tischen unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Mundschutz.
Johannes Lemke, von lemkearchitektur als ausführendem Architekturbüro, übergibt Bürgermeisterin Birgit Huber symbolisch einen gebackenen Schlüssel.
Die Stadträte Heike Barth und Johann Werner
Die Stadträte Peter Heinl und Harald Patzelt
Der Dritte Bürgermeister Marco Haas mit den Stadträten Heike Barth und Markus Gerstner sowie dem Vorsitzenden der DJK Oberasbach, Ewald Trost.
Die Stadträte Bodo Wiegandt und Gernot Höflinger mit dem Stadtkämmerer Alwin Schmiedl
Die Stadträte Felix Kißlinger, Bastian Gill und Franz Forman (v.l.)
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