Bürger helfen Bürgern - Einkaufen für Risikogruppen

Symbolbild (c) Pixabay

„Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch, 19. März 2020, in ihrer Fernsehansprache zur Corona-Pandemie an die Bevölkerung. Es komme jetzt mehr denn je auf solidarisches Handeln an.

„Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können“, mahnte sie und bat alle, sich an die Abstandsregeln zu halten insbesondere auch im Sinne der besonders gefährdeten Mitmenschen.

Gerade weil sich nicht alle in unserer Gesellschaft über die Risiken im Klaren sind, muss dieses Bewusstsein geschärft werden.

Insbesondere für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen kann diese Corona-Pandemie ein lebensgefährliches Risiko bedeuten. Doch was tun, wenn man zu diesen Risikogruppen zählt, sich dennoch aber selbst versorgen muss?

Abb. (c) Diakonie Fürth

„Da müssen wir in Oberasbach zusammenstehen und diesen Menschen helfen“, meinten Renate Schwarz vom Quartiersmanagement und Anja Schönekeß vom Kulturamt der Stadt Oberasbach.

Kurzentschlossen starteten sie eine Initiative zur Bürgerhilfe. Schnell fanden sich mehr als 20 Mitstreiter, die anbieten, für Menschen dieser Risikogruppen Besorgungen und Einkäufe zu erledigen, damit sich diese nicht dem Infektionsrisiko in Supermärkten und anderen Einrichtungen aussetzen müssen.

Wenn Sie also zu den Risikogruppen zählen, scheuen Sie sich nicht, diese Hilfe in Anspruch zu nehmen!

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer tun das gerne für Sie!

Bleiben Sie zuhause und meiden Sie unnötige Kontakte, bei denen Sie sich anstecken können.

Nehmen Sie diese Hilfe an!

Wenden Sie sich an Renate Schwarz vom Quartiersmanagement Oberasbach unter der Telefonnummer 0911 801 935 69 oder per E-Mail renate.schwarz(at)diakonie-fuerth.de. Sprechen Sie ihr auf den Anrufbeantworter, sofern sie gerade nicht erreichbar ist. Sie ruft Sie zurück. Aufgrund der aktuellen Lage besteht derzeit keine Möglichkeit zu einer offenen persönlichen Beratungssprechstunde.

Wer sich als Helferin oder Helfer an dieser tollen Initiative beteiligen möchte, ist herzlich Willkommen und kann sich ebenfalls an Renate Schwarz wenden.

Wenn Sie jemanden kennen, für den diese Initiative sinnvoll ist, erzählen Sie es weiter…!