Arbeitskreis Klimaschutz

Der Arbeitskreis ist eine Runde interessierter Bürger, die Ideen und Projekte für den Klimaschutz in Oberasbach erkundet, initiiert, koordiniert und in Kooperation mit den kommunalen Stellen umsetzt.

Aktuell arbeitet der AK Klimaschutz an folgenden Themen:

Integriertes Klimaschutzkonzept
Im Best-Practice-Szenario könnten bis 2025 circa 60 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Das ist ein ambitioniertes Ziel, für das sich der Einsatz lohnt. Der AK Klimaschutz macht sich für die Umsetzung stark, damit unsere Stadt die vorgegebenen Klimaziele erreicht. Aufbauend auf das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Oberasbach von 2014 konzentriert sich der AK Klimaschutz auf vier Kern-Handlungsfelder:

  • Öffentlichkeitarbeit
  • Energieeffizienz und Einsparung (Schwerpunkt Energiemanagement)
  • Erneuerbare Energien
  • Mobilität (Schwerpunkt E-Mobilität)

In enger Kooperation mit dem Klimaschutzmanagement des Landkreis Fürth bringt der AK Klimaschutz die vier Kern-Handlungsfelder weiter voran.

Mitglieder des AK v.l: F. Forman, N. Schikora, D. Mages, C. Plzak, J.Hofmann, U.Lippmann und J. Riedel
Mitglieder des AK v.l: F. Forman, N. Schikora, D. Mages, C. Plzak, J.Hofmann, U.Lippmann und J. Riedel

Autonomer Bus
Der AK unterstützt das auch vom Landkreis Fürth forcierte Mobilitätskonzept "Autonomer Bus" in Kooperation mit der Universität Würzburg und dem Fraunhofer Institut. Der Landkreis hat sich für ein Förderprogramm des Bundes beworben, das in Oberasbach mit einer Buslinie vom Zentrum zum S-Bahn-Halt Unterasbach realisiert werden könnte. DB Regio Bus hat Anfang 2019 eine konkrete Vormachbarkeitsstudie durchgeführt. Dazu hat sich der AK das Projekt „Autonomer Bus“ in Bad Birnbach vorstellen lassen, wo ein solches Konzept bereits seit April 2017 im Testbetrieb läuft. Im November 2019 gab Landrat Dießl bekannt, dass es das Projekt nicht in das Förderprogramm des Bundes geschafft habe, so dass das Projekt vorerst auf Eis liege.

Lastenfahrrad / Projekt „Lastenrad für alle“
Alternative Transportlösungen erfreuen sich steigender Beliebtheit. Zur Ausweitung der emissionsfreien Mobilität wird die Anschaffung eines Lastenfahrrades geprüft, das kostenlos von Bürgern ausgeliehen werden kann. Wie ein solches Projekt bereits in Nürnberg funktioniert, erfahren Sie hier.

Plastikmüll vermeiden
Plastikmüll vermeiden wird immer wichtiger. Kurzfristig genutzte Plastikprodukte wie Tüten oder Trinkbecher belasten die Natur weltweit in einem kaum mehr zu verantwortenden Maße. Doch wo können wir hier vor Ort konkret Plastikabfall vermeiden? Der AK hat dazu Anregungen gegeben und unterstützt die Aktion "Refill Deutschland". Überall, wo der Refill-Aufkleber angebracht ist, kann kostenfrei Leitungswasser in die mitgebrachte Flasche gefüllt und damit Plastikmüll vermieden werden. In Oberasbach gibt es bereits erste Teilnehmer an dieser Aktion. Mehr dazu finden Sie hier.

Auf Initiative des AK Klimaschutz hat die Stadtverwaltung Oberasbach eine Trinkwasseranlage und Glastrinkflaschen für die Mitarbeiter angeschafft, an der gekühltes Leitungswasser mit und ohne Zusatz von Kohlensäure gezapft werden kann. Ein guter Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Radwege in Oberasbach
Der Anteil der Radfahrer am Verkehrsaufkommen wird auf circa 10 Prozent geschätzt. Einige Überlegungen zur Verbesserung vorhandener Radwege und zum Lückenschluss wurden vom AK bereits erarbeitet. Basierend auf der Radwegeplanung der Stadt Oberasbach soll auf dieser Grundlage weiter gearbeitet werden.

Kontakt:
Wer Interesse hat, sich mit den Themen des Klimaschutzes in Oberasbach auseinanderzusetzen, ist jederzeit herzlich im Arbeitskreis willkommen! Der Arbeitskreis Klimaschutz trifft sich vierteljährlich.
Kontaktadresse: klimaschutz(at)oberasbach.de